ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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Februar 2021

Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

(Václav Havel)

 

Freigelassen:

 

Tansania Tito Magoti Int. VS 21.01.20

 

Dank sei Gott! – Gott sei Dank!

 




arrow32pxOnline-Gebetstreffen der ACAT-Deutschland
Am 11.02.2021 um 20 Uhr findet das nächste Online-Gebetstreffen statt.
Wenn Sie gerne teilnehmen möchten und bisher nicht dabei waren, melden Sie sich bitte an unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   

 

Aktuelle Entwicklungen:


arrow32pxTansania – Der Menschenrechtler Tito Magoti ist nach einem Jahr in Untersuchungshaft freigelassen worden, allerdings erst nachdem er sich der angeblichen „Beteiligung an organisierter Kriminalität“ schuldig bekannt hatte und eine Geldstrafe bezahlt hatte. Daraufhin wurde eine zweite falsche Anklage gegen ihn wegen „Geldwäsche“ fallengelassen.

 

arrow32pxUSA: Trump beendet Amtszeit mit Hinrichtungen auf Bundesebene
In den USA ist nach fast 70 Jahren erstmals eine Frau durch die Bundesjustiz hingerichtet worden.
Das Todesurteil gegen Lisa Montgomery wurde nach Angaben des US-Justizministeriums in der Justizvollzugsanstalt Terre Haute im Bundesstaat Indiana vollstreckt. Der Oberste Gerichtshof hatte zuvor den Weg für die Hinrichtung frei gemacht. Die 52-Jährige war wegen eines Mordes an einer Schwangeren zum Tode verurteilt worden. Das Urteil wurde per Giftspritze vollstreckt.
Zunächst gab es Hoffnung, als ein Gericht in Indiana die Hinrichtung mit Hinweis auf den Geisteszustand der Verurteilten ausgesetzt hatte. Ihre Verteidiger argumentierten, Montgomery sei als Kind mehrfach vergewaltigt und misshandelt worden, sodass sie nicht rational begriffen habe, was sie getan habe. Ein Berufungsgericht hob die Entscheidung einen Tag später jedoch auf, der Oberste Gerichtshof in Washington gab den Behörden schließlich recht. Die Staatsanwaltschaft hatte Montgomery vorgeworfen, eine Geisteskrankheit nur vorgetäuscht zu haben. Die Trump-Regierung hatte ab Sommer 2020 nach 17-jähriger Hinrichtungspause 13 nationalstaatliche Todesurteile vollstrecken lassen.
Die internationale christliche Gemeinschaft Sant’Egidio erklärte: „Dieser entsetzliche Tod heilt nicht die durch Gewalt hervorgerufenen Wunden, sondern verbreitet Hass und Verzweiflung in einer Gesellschaft, die doch Vernunft, Rehabilitation im Justizsystem, Barmherzigkeit und Vergebung so dringend benötigt“.
In der Nacht zum 16. Januar 2021 wurde der 48-jährige Afroamerikaner Dustin Higgs durch die Giftspritze im Bundesgefängnis von Terre Haute hingerichtet. Higgs war im Jahr 2000 für die Ermordung von drei jungen Frauen im Jahr 1996 verurteilt worden. Er hatte bis zuletzt seine Unschuld beteuert.
Quellen: ZEIT / FAZ / Redaktionsnetzwerk Deutschland

 

arrow32pxTodesstrafe: UN-Generalversammlung stimmt mehrheitlich für ein Moratorium
Die Weltkoalition gegen die Todesstrafe, der ACAT sowie die FIACAT angehören, begrüßt die Annahme einer Resolution der UN-Generalversammlung für ein Moratorium der Todesstrafe. Am 16. Dezember 2020 haben 123 UN-Mitgliedsstaaten für die Resolution gestimmt.
2007 hatten sich erstmals 104 Staaten in einer solchen Resolution gegen die Todesstrafe ausgesprochen. Die Zahl der Staaten, die Hinrichtungen durchführen, nimmt weiter ab. Die Weltkoalition appelliert an die 56 Staaten, die gegen die Resolution gestimmt haben, dem Aufruf der UN-Generalversammlung nachzukommen und Hinrichtungen auszusetzen.

 

arrow32pxAufruf von Pro Asyl / Online-Petition
Die traurige Antwort lautet: Noch weiter! Denn der „New Pact on Migration and Asylum“ der EU-Kommission (...) vom 23.09.2020 sieht vor, dass an den Außengrenzen neue Flüchtlingslager unter europäischer Flagge entstehen. Dort sollen Geflüchtete festgesetzt, in Grenzverfahren aussortiert und direkt wieder abgeschoben werden.  (...)
Die geplanten Lager werden Orte der Inhumanität, Gewalt und Rechtlosigkeit sein. Ein faires Asylverfahren kann dort nicht stattfinden. Moria 2.0 droht, dieses Mal an vielen Orten! Wir müssen das verhindern – und wenden uns deshalb an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Dort kann das Vorhaben noch gestoppt werden.“
Online-Unterschriften sind möglich unter: https://aktion.proasyl.de/#petitionform
„Die Europäische Union gründet auf Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechten. Geflüchtete brauchen Schutz und Zugang zum Recht auf Asyl. Stattdessen werden sie mit brutaler Gewalt von Europa ferngehalten oder sitzen verzweifelt in Elendslagern fest.

Die Pläne der Europäischen Kommission führen nun nur zu noch mehr Entrechtung von Flüchtlingen. Ich appelliere an Sie als Abgeordnete des Europäischen Parlaments: Treten Sie dem »New Pact on Migration and Asylum« entgegen! Machen Sie nicht mit, wenn Menschenrechte in Europa gebrochen werden. Es ist bereits 5 nach 12. Handeln Sie jetzt!“

 

arrow32pxBahrain: Offener Brief von über 100 NGOs
ACAT hat mit über 100 weiteren NGOs einen offenen Brief des Gulf Centre for Human Rights (GCHR) unterzeichnet, in dem die dänische Ministerpräsidentin gebeten wird, sich für die Freilassung des Menschenrechtsverteidigers Abdulhadi Al-Khawaja einzusetzen. Der dänisch-bahrainische Bürger ist Mitbegründer des GCHR and des Bahrain Centre for Human Rights (BCHR). Ebenso war er von 2008 bis Anfang 2011 Koordinator für den Mittleren Osten und Nordafrika in der Menschenrechtsorganisation Front Line Defenders. Abdulhadi Al-Khawaja befindet sich bereits seit 10 Jahren in Bahrain in Haft. Er wurde Opfer von Folter und erhält keine angemessene medizinische Versorgung.
Ausführliche Informationen:   https://www.gc4hr.org/news/view/2579

 

arrow32pxUN-Experten: Verhaftungen in Vietnam senden abschreckende Botschaft vor wichtigem Parteitreffen
Mehrere UN-ExpertInnen, darunter die Sonderberichterstatterin über die Situation von Menschenrechtsverteidigern, kritisieren die schweren Gerichtsurteile gegen drei vietnamesische Journalisten und Menschenrechtsaktivisten als abschreckende Botschaft wenige Wochen vor dem Nationalen Kongress der regierenden kommunistischen Partei. Pham Chi Dung wurde zu 15 Jahren, Nguyen Tuong Thuy und Le Huu Minh Tuan wurden zu je 11 Jahren Gefängnis verurteilt.
Die Urteile seien Teil eines Trends zu Verfolgungen, willkürlicher Haft, Repressalien, Misshandlungen und unfairen Verfahren, die auf unabhängige Journalisten, Blogger sowie demokratische Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger in Vietnam abzielten.

 

arrow32pxStatement der europäischen ACATs und der FIACAT zur Lage der Flüchtlinge auf dem Balkan
In einer gemeinsamen Erklärung verurteilen die europäischen ACATs und die FIACAT illegale Zurückweisungen von Flüchtlingen durch kroatische Grenzwächter und die damit einhergehende unmenschliche Behandlung. Ebenso kritisieren die ACATs die unwürdigen Lebensbedingungen in Flüchtlingslagern, insbesondere in Lipa sowie in weiteren Lagern in Bosnien-Herzegowina. Es wird betont, dass es sich um Verletzungen zahlreicher internationaler Menschenrechtskonventionen handelt. Mit der FIACAT fordern die ACATs u.a., dass im Hinblick auf den Winter die Flüchtlinge in Bosnien eine angemessene humanitäre Versorgung erhalten und die Menschenrechtsverletzungen durch kroatische Behörden Ermittlungen nach sich ziehen.

Weitere Informationen auf Französisch bzw. Englisch:
http://www.fiacat.org/presse/communiques-de-presse/2947-communique-mettre-fin-aux-mauvais-traitements-des-migrants-et-refugies-dans-les-balkans

http://www.fiacat.org/en/media-press/press-releases/2948-release-putting-an-end-to-the-mistreatment-of-migrants-and-refugees-in-the-balkans




 

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Denkt an die Gefangenen,

als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

Trauer um Magdalena Marx

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Uns erreichte die traurige Nachricht, dass die Gründungsvorsitzende der ACAT Deutschland, Magdalena Marx, am Sonntag, dem 28. Juni 2020, verstorben ist.

Mit ihrem Tod verlieren wir eine Persönlichkeit, die unseren Verein vom Beginn bis heute geprägt hat.
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Herbst-Tagung

"Christliches Menschenrechtsengagement im digitalen Zeitalter"

Tagung mit ACAT Deutschland e.V. in der Katholischen Akademie Schwerte vom 25.- 27. September 2020. (weiterlesen)


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Nächtliche Gebetswache für Folteropfer 26./27. Juni


Informationen zur internationalen Kampagne: hier.
 

 

 


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