ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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April 2021

Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

(Václav Havel)

 

Freigelassen:

 

Indien Varavara Rao Int. VS 31.07.20 und 09.03.21

 

Dank sei Gott! – Gott sei Dank!

 




arrow32pxACAT Online-Gebetstreffen
Am 15. April 2021 um 20 Uhr findet das nächste Online-Gebetstreffen statt. Wenn Sie gerne teilnehmen möchten und bisher nicht dabei waren, melden Sie sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

 

 

Aktuelle Entwicklungen:


arrow32pxIndien – Am 22. Februar 2021 wurde der 80-jährige Menschenrechtler Varavara Rao, der bereits zweieinhalb Jahre in Untersuchungshaft verbracht hat, aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes gegen Kaution freigelassen, allerdings unter strengen Auflagen und nur vorläufig für sechs Monate. Es gab am 31.07.20 eine Vorstandsintervention für ihn, nachdem er sich im Gefängnis mit COVID-19 infiziert hatte und keine angemessene Behandlung erhielt. Am 09.03.21 wurde erneut für ihn interveniert, um seine endgültige Freilassung zu erwirken.

 

arrow32pxKarfreitagskampagne / Dringlichkeitsaktion März China – Briefvorschlag an Modeunternehmen
Die immer detaillierteren Zeugenaussagen und Berichte zur Lage in der chinesischen Provinz Xinjiang lassen keinen Zweifel mehr an der Repression der chinesischen Regierung gegen die Uiguren – beispielsweise durch die massenweise Zwangsarbeit für den Baumwollexport in den Westen. Die im November 2019 in der New York Times veröffentlichten „China Cables“ lieferten solide Beweise zum Ausmaß dieser Tragödie. Wie auch in der von uns unterstützten Karfreitagskampagne der ACAT Schweiz dargelegt, werden Hunderttausende Uiguren zur Arbeit auf Feldern und in Lagern Xinjiangs gezwungen, um die Baumwolle zu ernten und zu verarbeiten.
Laut verschiedenen NGOs soll zwischen einem Viertel und einem Sechstel der Baumwollprodukte mit Zwangsarbeit und Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang im Zusammenhang stehen. Nach Austausch mit einem unserer ehemaligen Vorstandsmitglieder hat ACAT Schweiz einen Briefvorschlag erarbeitet, der für Erkundigungen bei Modeunternehmen über die Nutzung von Baumwolle aus Xinjiang verwendet werden kann. Der Briefvorschlag ist in Kürze über die Geschäftsstelle und die ACAT Website erhältlich. Im Falle einer Antwort bitten wir um Benachrichtigung.

 

arrow32pxUS-Bundesstaat Virginia schafft Todesstrafe ab
Virginia schafft als 23. Bundesstaat der USA die Todesstrafe ab: Sie sei kein faires und effektives Instrument der Strafjustiz, heißt es in der Begründung. Seit 1976 waren dort 113 Menschen hingerichtet worden.
Beide Kongress-Kammern des US-Bundesstaats stimmten dafür, zuletzt der Senat mit 22 zu 16 Stimmen. Gouverneur Ralph Northam kündigte an, das entsprechende Gesetz zu unterzeichnen.
Virginia hat, so steht es in der Erklärung, in seiner Geschichte mehr Menschen hingerichtet als jeder andere US-Bundesstaat. Vor allem die Demokraten argumentieren, die Todesurteile würden unverhältnismäßig oft gegen Schwarze, psychisch Kranke und Bedürftige verhängt. Zwei Häftlinge sitzen in Virginia derzeit noch in Todeszellen. Ihre Strafen werden nun in eine lebenslange Haft umgewandelt. Quellen: tagesschau.de / zeit.de

 

arrow32pxACAT Seminar in Neudietendorf, September 2021
„Menschenrechte unter Druck. Nur Vergangenheit in (ex-)sozialistischen Staaten?“
Sofern es die Entwicklung der Corona-Situation erlaubt, wird am 11. und 12. September 2021 ein Seminar in der der Evangelischen Akademie Neudietendorf (Nähe Erfurt) stattfinden. Thematisch wird es um die Menschenrechtslage in ehemaligen sozialistischen Staaten gehen. Sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft sollen beleuchtet werden. Merken Sie sich diesen Termin gern vor.
Zu DDR-Zeiten hieß es manchmal beschwichtigend: Der Westen schätzt die individuellen Menschenrechte und der Osten die kollektiven.
Doch wie war es wirklich um die Menschenrechte im Sozialismus bestellt? Und wie sieht es heute in den (ex-)sozialistischen Staaten aus? Themen der Tagung sind unter anderem: Menschenrechtsverletzungen in der SED-Diktatur und deren Langzeitfolgen, die Menschenrechtslage in Vietnam sowie das Phänomen der „sauberen Folter“ in Guantánamo und CIA-Geheimgefängnissen in Polen oder Rumänien. Denn die Reaktionen auf die Anschläge vom 11. September 2001 haben eine schlichte West-Ost-Zuordnung der Menschenrechte obsolet gemacht. 11. - 12. September 2021, 14.00 Uhr, Tagungs- und Begegnungsstätte Zinzendorfhaus Neudietendorf

 

arrow32pxAusstellung „IM GEFÄNGNIS – VOM ENTZUG DER FREIHEIT“
Die Ausstellung im Deutschen Hygienemuseum Dresden ist bis 31.05.2021 zu sehen.
„Sieht die Welt hinter gepanzerten Türen wirklich so aus? Und wie stehen Sie selbst zum Gefängnis: Sorgt es für Gerechtigkeit, bietet es Schutz vor weiteren Verbrechen und können Haftanstalten tatsächlich ihr Ziel der Resozialisierung erfüllen? Oder braucht es dazu eine ganz andere Form des Strafvollzugs? Weil es das eine Gefängnis nicht gibt, hat das Deutsche Hygiene-Museum gemeinsam mit seinen Projektpartner*innen vom musée des Confluences in Lyon und vom Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum in Genf nach grenzüberschreitenden Themen und Gemeinsamkeiten gesucht.“
Weitere Informationen und 3 empfehlenswerte Videorundgänge (jeweils 10 min) auf der Homepage des Museums:
https://www.dhmd.de/ausstellungen/im-gefaengnis/
Ab Dienstag, den 16. März, sollte das Museum wieder öffnen. Die Öffnung wurde vorläufig ausgesetzt.

 

arrow32pxBurundi: Präsident Burundis ordnet Freilassung von fast 40 Prozent der Gefangenen an
Mehr als 5200 Gefangene sollen laut SPIEGEL aus Burundis Haftanstalten entlassen werden. Grund ist offenbar der fehlende Platz für die Inhaftierten.
Der SPIEGEL-Artikel beruft sich auf die Einschätzung der ACAT Burundi, wonach der Gnadenerlass des Präsidenten bewirke, dass fast 40 Prozent der 13.200 derzeit in Haft befindlichen Gefangenen freikommen. In den Haftanstalten gebe es nur 4.100 Plätze.
Durch die genannten Kriterien würden jedoch zahlreiche politische Häftlinge ausgeschlossen, kritisierte Pacifique Nininahazwe, ein im Exil lebender Vertreter der Zivilgesellschaft. Die Entscheidung des Präsidenten gehe also nicht in die Richtung einer „Befriedung“ des Landes, das seit 2015 von einer politischen Krise beherrscht wird.
Die kürzlich in Abwesenheit erfolgte Verurteilung des Vorsitzenden der ACAT-Burundi, Armel Niyongere, mit anderen Menschenrechtsverteidigern bestätigt leider Zweifel an der Bereitschaft der Regierung, die Verfolgung zu beenden.
Quellen: u.a.   https://www.spiegel.de/politik/ausland/burundi-praesident-ordnet-freilassung-von-fast-40-prozent-der-gefangenen-an-a-053c4a81-be04-4297-b04e-0464de22c2f4

 


 

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Denkt an die Gefangenen,

als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

Trauer um Magdalena Marx

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Uns erreichte die traurige Nachricht, dass die Gründungsvorsitzende der ACAT Deutschland, Magdalena Marx, am Sonntag, dem 28. Juni 2020, verstorben ist.

Mit ihrem Tod verlieren wir eine Persönlichkeit, die unseren Verein vom Beginn bis heute geprägt hat.
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Herbst-Tagung

"Christliches Menschenrechtsengagement im digitalen Zeitalter"

Tagung mit ACAT Deutschland e.V. in der Katholischen Akademie Schwerte vom 25.- 27. September 2020. (weiterlesen)


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Nächtliche Gebetswache für Folteropfer 26./27. Juni


Informationen zur internationalen Kampagne: hier.
 

 

 


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