ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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Die ACAT-Gruppe Essen-Byfang stellt zum karfreitäglichen Friedensgang einen Ablauf inklusive Liedtexten zur Verfügung.

Ablauf als Download im Word Format

 

Friedensgang am Karfreitag 2022 zur Friedenseiche

Dwight D. Eisenhower, US-amerikanischer General im 2. Weltkrieg und als Republikaner 34. Präsident der Vereinigten Staaten sagte:
„Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das  vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben.“

Die Frauengemeinschaft und die ACAT-Gruppe danken euch für die Beteiligung am heutigen
Friedensgang. Lasst uns beginnen mit dem Lied: „Was ihr dem geringsten Menschen tut“  

1. Was ihr dem geringsten Menschen tut, das habt ihr ihm getan; denn er nahm als unser Bruder jedes Menschen Züge an. Refrain: Mitten unter uns steht er unerkannt.
2. Man verhöhnt ihn bei den Leuten. Böses dichtet man ihm an; er wird überall verdächtigt, wo er sich nicht wehren kann. Refrain
3. Immer ist er unter denen, die gekreuzigt worden sind; in unmenschlichen Systemen ist er wehrlos wie ein Kind. Refrain

Begrüßung:
Vor 3 Jahren haben wir hier Gott für über 70 Jahre Frieden gedankt. – Nun ist nach 77 Jahren wieder Krieg in Europa, in der Ukraine. - Wir sind fassungslos. – Welche Ängste, welches Leid muss die ukrainische Bevölkerung in den Ruinenstädten oder auf der Flucht ertragen. Welch unerwarteten Schmerz tragen auch die russischen Soldaten und ihre Angehörigen. Folgen des Kriegs sind nicht nur Tote, Verletzte, Zerstörung, sondern auch die Auswirkungen von Handelsstopps: Mangel und Hunger für die Menschen in Nordafrika und im Libanon, erhöhte Preise bei uns und ein Näherrücken der Klimakatastrophe.
Was können wir tun? – Beten, für die Opfer und den Angreifer, um Umdenken, Waffenruhe und erfolgreiche Friedensverhandlungen. – Spenden für alle, die Hilfe brauchen. – Aufnehmen der traumatisierten Flüchtlinge. – Friedensbildung und Ausbau des zivilen Friedensdienstes statt Aufrüstung. Arbeiten wir daran, damit wir aus vollem Herzen singen können: „Wir bringen Frieden euch allen“.

Lied: „Hevenu shalom alejchem“ 
Hevenu shalom alejchem (3 x), hevenu shalom, shalom, shalom alejchem.

Gedanken zu Karfreitag und den Folteropfern heute
Zu Karfreitag, wenn Christinnen und Christen des Leidens und Sterbens Christi gedenken, der am Kreuz gefoltert und getötet wurde, erinnert die „Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter“ (ACAT) daran, dass Jesus in diesem Sinn der Bruder aller Folteropfer und aller zum Tod Verurteilten ist.
So lädt die ACAT jedes Jahr zu Karfreitag Mitglieder und die breite Öffentlichkeit ein, der Männer, Frauen und Kinder zu gedenken, die heute misshandelt, gefoltert oder umgebracht werden.

Karfreitagskampagne 2022
Die europäischen ACATs rufen gemeinsam zur Karfreitagskampagne auf mit dem Thema: „Halte zu Belarus!“
Unmenschliche Behandlung durch den Staat bis hin zu Folter und Todesstrafe: das gibt es auch in Europa noch. Seit 2020 wehrt sich die belarussische Bevölkerung friedlich, aber mit Überzeugung und Durchhaltewillen gegen den langjährigen Diktator Alexander Lukaschenko.
Einige profilierte Personen sind uns bekannt: Swetlana Tichanowskaja, die 2020 für die Präsidentschaftswahl antreten wollte, weil die Zentrale Wahlkommission die Kandidatur ihres Ehemanns verbot. Er wurde nach 1 ½ Jahren Untersuchungshaft zu 18 Jahren Strafkolonie verurteilt. Sie galt im In- und Ausland als wahre Wahlsiegerin und wurde daraufhin des Landes verwiesen.
Die Ausschaltung der Opposition und die schamlosen Manipulationen  trieben die Menschen zu Hunderttausenden auf die Straße. Lukaschenko unterdrückte die Massenproteste im Sommer 2020 mit Brutalität. Bis heute wurden mindestens 5000 Menschen misshandelt oder gefoltert. Kein einziger Polizeibeamter wurde zur Verantwortung gezogen. Foltervorwürfe vonseiten der Angeklagten werden von den Richtern völlig ignoriert. Im Februar 2022 gibt es bereits 1060 politische Gefangene.
Sie erinnern sich an die berühmt-berüchtigte Entführung des jungen Journalisten und Regierungskritikers Roman Protassewitsch, der einige Tage nach seiner Festnahme in Minsk mit deutlichen Folterspuren im Gesicht ein erzwungenes Geständnis ablegte.
Ein weiteres Beispiel ist die Instrumentalisierung von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten, die ab Juni 21 nach Belarus gelockt und zu den Westgrenzen geschleust wurden, um in die EU zu gelangen. Statt Lockerungen der EU-Sanktionen gab es Menschenrechtsverletzungen an den Grenzen: die Geflüchteten wurden zurückgewiesen und harren unter menschenverachtenden, z.T. Tod bringende Bedingungen an der Grenze aus.
Ende Januar 2022 postete Swetlana Tichanowskaja eine eindringliche Videobotschaft auf Twitter: „Wir sind alle stark genug, um die Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen und alle Unschuldigen freizulassen. Behalten Sie Belarus auf der Agenda. Sprechen Sie laut über die politische Menschenrechtskrise und die mutigen Belarusen. Helfen Sie weiterhin den politischen Gefangenen, bis sie alle frei sind. Halten Sie zu Belarus.“

Dieser Appell wurde von den ACATs in einer Unterschriftenaktion zugunsten von 2 Belarusen aufgegriffen, die im Gefängnis sind, der eine, weil er einer Gewerkschaft angehörte… der andere, da er im falschen Moment spazieren ging. Ihre Geschichten stehen stellvertretend für tausende andere.  In der Petition rufen wir Andrey Shved, Generalstaatsanwalt von Belarus, dazu auf, die beiden Männer freizulassen, die Verwürfe der Folter von Viachaslau Rahashchuk untersuchen zu lassen und generell die politischen Gefangenen freizulassen.
Wir geben nun die Listen von 2 Seiten herum mit der Bitte, Name und Adresse einzutragen und zu unterschreiben, wenn Sie bisher noch nicht an der Unterschriftenaktion teilgenommen haben. Herzlichen Dank!
Währenddessen ein Taizé-Lied:  z.B. „Ubi caritas et amor“  
Ubi caritas et amor, ubi caritas, Deo ibi est. (Übersetzung: Wo Güte und Liebe herrscht, da ist Gott.)

Meditation zum „Easter Trriptychon“ von Polina Soloveichik in der Genesarthkirche in Berlin-Neukölln

Heiligendarstellungen sind immer durch die Zeit geprägt, in der sie entstehen. So auch beim Triptychon von Polina Soloveichik, das sie zum Osterfest 2021 für die Genezarethkirche in Berlin-Neukölln gemalt hat, in einer Periode anhaltender Repressionen. Verhaftungswellen, ja Folter gegenüber friedlichen oppositionellen Kräften in Belarus. Bis heute sind es Frauen, die maßgeblich den gewaltfreien Widerstand in Belarus tragen. Und so sind auf dem Triytychon auch 3 starke Frauen zu sehen: Maria, Anna und Maria Magdalena.
Aufgespannt zwischen Himmel und Erde – ihre Köpfe auf Höhe der Wolken – stehen sie selbstbewusst an ihrem Platz. Sie tragen lange ärmellose Kleider: Muskeln markant sichtbar. Stark und kraftvoll stehen sie da auf goldenem Hintergrund mit Sonne, Blitzen und einem Regenbogen, der die drei Teile verbindet.

Maria, die Mutter Jesu, in der Mitte hat die Augen geschlossen, sie ist in sich gekehrt, doch ihre Arme hat sie entschieden nach oben erhoben, so als wäre sie ein Sprachrohr für eine Botschaft aus einer anderen Welt. Hinter ihren Ohren trägt Maria Megafone – fast wie Haarschmuck. Sie erinnern in diesen Tagen an Maria Kolesnikowa, Oppositionsführerin in Belarus: Die Musikerin hat ihre Flöte gegen ein Megafon getauscht; weltbekannt sind die Pressefotos, auf denen sie mit einem Megafon in der Hand auf Demonstrationen spricht. Am 7. September 2020 wird sie in Minsk vom Geheimdienst KGB entführt und kommt trotz internationalen Protests in Haft. Nach innen lauschen und laut werden für Gerechtigkeit und Menschenrechte gehören zusammen.

Maria Magdalena rechts im Bild ist die jüngste der drei Frauenfiguren. Sie ist die erste Zeugin der Auferstehung, daher stammt auch ihr Titel «apostola apostolorum» (Apostelin der Apostel). Sie sollte den anderen Jünger*innen von der Auferstehung erzählen, doch ihr wurde zuerst nicht geglaubt. Nach einer ostkirchlichen Legende verwies sie auf ein Ei, das tot aussieht, aber Leben hervorbringt; laut einer anderen Legende färbte sich das Ei wie ein Wunder nach ihrer Ansage rot.
Maria Magdalena trägt wie Anna auf der anderen Seite des Triptychons weiße Lilien. Diese gelten eigentlich als Marienblumen, aber Maria braucht leere Hände. So tragen die beiden andern Frauen die Blumen für sie.
Mit den Ereignissen in Belarus im Kopf erinnern die Blumen an die Frauen, die oft in Weisß und Rot gekleidet mit Blumensträußen auf Demonstrationen gegangen sind und Sicherheitskräften Blumen überreichten oder ihnen vor die Füße legten.

Mit weißen langen Haaren steht Anna, die Mutter Marias und Großmutter Jesu, auf der linken Seite. Sie blickt nach unten auf die Betrachter*in. In sich ruhend, weise.
Symbole aus der christlichen Ikonografie verbinden sich in diesen Bildern mit zeitgenössischen Symbolen und Themen. Für viele Betrachter*innen ein Statement von Schönheit, Zugehörigkeit und Empowerment. Wenn wir am Karfreitag das Leiden der verfolgten Belarus*innen ins Gebet bringen und das Bild von Polina Soloveichik betrachten, werden auch wir für unsere Solidarität, für unsere Aktionen von der Hoffnung auf Auferstehung genährt.

Gebet und Fürbitten

Denken wir an die gefangenen Belarusen, für die wir eine Unterschrift geleistet haben:
Der Taxifahrer Viachaslau Rahashchuk wurde zu 6 Jahren Strafkolonie verurteilt. Polizeibeamte hatten ihn am 10. August 2020 verhaftet, als er mit seiner Schwester und ihrem 12-jährigen Sohn in der Stadt Pinsk spazieren ging. Während seiner Haft wurde er misshandelt und gefoltert. Als Folge davon hat er nun schwere Gesundheitsprobleme. Er braucht dringend eine medizinische Behandlung. Doch diese bieb ihm bisher verwehrt.
Gebet: Gekreuzigter Gott, schenke Viachaslau Rahashchuk Kraft von deiner Kraft, Heilung und Hoffnung.

Lied: „Bleibet hier und wachet mit mir“ Taizé-Lied
Bleibet hier und wachet mit mir, wachet und betet, wachet und betet.

(Heike)
Aliaksandr Kazlianka ist ein Aktivist und Mitglied der Freien Gewerkschaft in Brest. Momentan wird er unter sehr harten Bedingungen in einem Untersuchungsgefängnis festgehalten. Eine der Anklagen soll in Verbindung mit einer Straßenblockade in 2018 gegen eine neue Fabrik stehen. Doch Kazlianka hat gar nicht an dieser Protestaktion teilgenommen.
Gebet: Gekreuzigter Gott, lass Aliaksandr Kazlianka Gerechtigkeit widerfahren. Lass ihn und alle politischen Gefangenen in Belarus freikommen.

„Bleibet hier und wachet mit mir“ (s.o.)

Lasst uns gemeinsam beten: Das Bekenntnis zu den Menschenrechten
Ich glaube an Gott, unser aller Vater, der die Erde uns allen gegeben hat und jeden Menschen liebt.
Ich glaube an Jesus Christus, der kam, um uns von der Liebe des Vaters zu erzählen und uns damit Mut gab, Gottes Friede der ganzen Menschheit zu verkünden.
Ich glaube an den Heiligen Geist, der seine Gaben jedem Menschen schenkt. Er wirkt in dieser Welt und bringt jedem Land das Leben Gottes.
Ich glaube an die Macht der Liebe, wie sie Jesus uns vorgelebt hat:
Solidarisch mit den Armen, stark durch ihre Friedfertigkeit.
Ich glaube, dass alle Menschen gleich sind, „ohne Unterscheidung von Art, Farbe,Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft , Eigentum, Geburt oder sonstiger Umstände.“
Ich glaube an das Recht aller Menschen auf Leben, Freiheit und Frieden.
Ich glaube, dass mir aus meinen Rechten die Pflicht erwächst, mich für die Rechte der Unterdrückten einzusetzen.
Ich glaube daran, dass ich Unterdrückung und Ungerechtigkeiten nur bekämpfen kann, wenn ich mich selber bemühe, gerecht und friedfertig zu handeln und nie Gewalt anzuwenden.

  Ich glaube, dass wir Krieg und Hunger vermeiden können,
wenn wir in der Nachfolge Jesu Christi handeln.
  Ich glaube, dass Gott durch uns einen neuen Himmel
und eine neue Erde schaffen kann:
  Ich glaube an die Schönheit der Schöpfung,
an die Liebe und an den Frieden auf der Welt.

 

Lasst uns nun gemeinsam für den Frieden in aller Welt und in unserer Gemeinde, in unserem Haus, in jedem Einzelnen von uns das Vater unser beten.

Anlässlich des Krieges in der Ukraine hat Anette Feigs folgendes Gedicht geschrieben:

Hilferuf
Wo bist Du, Gott?“ schreien wir,

wenn die Gewalt der Mächtigen
die Finsternis in dieser Welt
die Ängste der Menschen
die Tränen der Leidenden
schier endlos scheinen

Mache unsere Augen hellsichtig

Für die Hoffnungszeichen
Auf dieser Erde
Für das immer neue Blühen
In der Natur
Für die helfenden Hände
So vieler Menschen
Für Friedensbemühungen
In aller Welt

Schenke uns

Die Kraft des Gebetes
Die Hoffnung und das Vertrauen
In den endgültigen Sieg

Deiner L i e b e

Den Mut, standhaft zu sein, wenn das Leben uns herausfordert und die Kraft, Leid und Schmerzen auszuhalten – auch die unserer Nächsten – brauchen wir alle, besonders aber die Verfolgten und Gefolterten und die Menschen, die im Krieg kämpfen, ausharren oder flüchten.
Wenden wir uns deshalb an die Gottesmutter, die ihren hingerichteten Sohn in den Armen hält, mit dem etwas anderen Ave Maria, das auf dem Liedblatt steht:

Gegrüßet seist du Maria

voll der Gnade, der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit  ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes, hilf uns
in den Leidenden
das Antlitz deines Sohnes zu erkennen. Amen

Vorschlag für einen Segensspruch:

Wer im Vertrauen auf Gott sät, wird Segen ernten. Wo gebetet wird, fließt Segen.
Nicht mit Ellenbogen, sondern auf Knien kommt Segen in unser Leben.
So bitten wir Gott um seinen Segen für uns und alle die Menschen, die unter Gewalt und Krieg leiden.
So segne euch (Priester) der allmächtige Gottim Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes.
(Wenn jemand von uns den Segen sagt, heißt es „So segne uns…)

Schlusslied: „Komm näher, Friede“

1. Komm näher, Friede, die Erde braucht dich für ihre neue Gestalt.- Komm näher, Friede, die Erde braucht deine Gestalt.- Refrain: Komm näher, Friede, komm näher, Friede, Friede, komm,- komm näher, Friede, komm näher, Friede, komm näher Friede, Friede komm.-
2.Komm näher, Friede, die Welt ersehnt dich für ihr ganz andres Gesicht. Komm näher, Friede, die Welt ersehnt dein Gesicht. Refrain
3. Komm näher, Friede, der Mensch verzweifelt ohne dein tröstendes Wort. Komm näher, Friede, der Mensch verzweifelt ohne dein Tun. Refrain

 



Denkt an die Gefangenen,

als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

 

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Nächtliche Gebetswache für Folteropfer 25./26. Juni

Informationen zur internationalen Kampagne: hier.

Einen exemplarischen Ablaufplan für die Nächtliche Gebetswache, erstellt von der Essener Gruppe, finden sie hier.
 
 

 

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Herbst-Tagung
„Menschenwürde im Schatten von Armut und Neoliberalismus – mit Blick auf Lateinamerika“
ACAT-Tagung in der Katholischen Akademie Schwerte vom 30.09. bis 01.10.2022 mit anschließender Mitgliederversammlung am Sonntagvormittag

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Buchvorstellung am 17. Mai 2022, 19.00 Uhr, Nikolaikirche Eisenach
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