ACAT-intern
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Vorstellung der ACAT: Unsere Erfahrungen mit direkten Begegnungen mit bestehenden ACAT-Gruppen oder Gruppen, die mehr über unsere Organisation erfahren möchten, haben wir immer wieder als motivierend empfunden. Gerne gehen wir auch auf andere Kirchengemeinden oder Gruppen zu, um ACAT vorzustellen. Bitte melden Sie sich in unserer Geschäftsstelle um einen Kontakt zu vereinbaren.
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Unsere Homepage: www.acat-deutschland.de wird zur Zeit neu gestaltet. Ideen und Änderungsvorschläge bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. senden.
Menschenrechtspreis der Stadt Weimar
Seit 17 Jahren verleiht die Stadt Weimar am 10. Dezember, dem UN-Tag der Menschenrechte, ihren Menschenrechtspreis. 2011 erhielt diese Auszeichnung Herr Biram Dah Abeid aus Mauretanien, der sich seit 25 Jahren für die Abschaffung der Sklaverei einsetzt. Wir hatten in unserer Dringlichkeitsaktion im Dezember darauf hingewiesen und einen entsprechenden Brief vorbereitet.
Bei der Preisverleihung wurde der Brief von 59 Teilnehmern unterschrieben. Ich konnte bei der Preisverleihung in Weimar anwesend sein und war sehr beeindruckt von den Reden, die allgemein zu den Menschenrechten und insbesondere zur Situation in Mauretanien gehalten wurden. Rundfunk und Fernsehen sowie die Lokalpresse haben ausführlich berichtet. Wir hoffen, dass nun die Regierung in Mauretanien reagiert und sich für die mehr als 500 000 Menschen einsetzt, die noch immer unter sklavenähnlichen Bedingungen leben müssen.
Wolfgang Bentrup
Weitere Informationen finden Sie auf: http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=2957&stayInsideTree=1
Auch in der Geschäftsstelle trafen ca. 300 Briefe und einige Unterschriftenlisten ein, so dass wir an ACAT-Schweiz 400 Unterschriften weiterleiten konnten. ACAT-Schweiz wird diese den Vertretern der Mauretanischen Regierung übergeben.
Briefe schreiben – Hoffnung schenken Vorstandsinterventionen im Jahre 2011
Im Namen des Vorstandes schrieb Frau Katja Opitz, Hattingen,
143 Interventionen in 34 Länder. In diesem Zeitraum erfuhren wir von 38 Freilassungen.
Ägypten |
1 |
|
Israel |
2 |
|
Nepal |
5 |
|
Aserbaidschan |
2 |
|
Jemen |
2 |
|
Nordkorea |
1 |
|
Bahrain |
13 |
|
Kambodscha |
2 |
|
Philippinen |
6 |
|
Bangladesch |
3 |
|
Kamerun |
1 |
|
Russische Föderation |
7 |
|
Belarus |
11 |
|
Kirgisistan |
3 |
|
Simbabwe |
3 |
|
Brasilien |
1 |
|
Kuba |
1 |
|
Sri Lanka |
3 |
|
China |
10 |
|
Libanon |
1 |
|
Sudan |
1 |
|
Gambia |
3 |
|
Malaysia |
4 |
|
Syrien |
10 |
|
Indien |
20 |
|
Mexiko |
1 |
|
Türkei |
4 |
|
Indonesien |
1 |
|
Republik Moldau |
3 |
|
Uganda |
1 |
|
Iran |
13 |
|
Myanmar |
1 |
|
Usbekistan |
2 |
|
|
|
|
|
|
|
Venezuela |
1 |
Wir danken Katja Opitz ganz herzlich für ihre kontinuierliche Arbeit.
Sonstige Neuigkeiten:
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Papst fordert Abschaffung der Todesstrafe
Papst Benedikt XVI. hat im Rahmen seines Besuchs im westafrikanischen Benin die Ergebnisse der Synode afrikanischer Bischöfe, die im Oktober 2009 in Rom stattfand, präsentiert. Die FIACAT begrüßt, dass der Papst mit der Unterzeichnung des Schlussdokuments der Synode „Africae munus“ (Auftrag Afrikas) zwei Erklärungen zu menschlicheren Haftbedingungen und der Abschaffung der Todesstrafe bekräftigt. So heißt es in dem Dokument: „Gefangene sind Menschen, die es trotz ihrer begangenen Verbrechen verdienen, mit Respekt und Würde behandelt zu werden.“ Ausdrücklich wird die Misshandlung von Gefangenen verurteilt. Ebenfalls bestätigt der Papst die Notwendigkeit, die Todesstrafe abzuschaffen und im Strafrechtssystem den Respekt der Menschenwürde der Gefangenen sicherzustellen. (Quelle: FIACAT)
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Bericht über den UN-Ausschuss gegen Folter
In der Zeitschrift „Vereinte Nationen“, wird in der Ausgabe 4/11 über die 44. und 45. Tagung des Ausschusses berichtet. Inzwischen haben 147 Staaten die Anti-Folter-Konvention unterzeichnet. Die Vertragsstaaten haben sich verpflichtet regelmäßig über die Vertragserfüllung zu berichten. Derzeit stehen über 200 Berichte aus. 33 Staaten haben nicht einmal den Erstbericht vorgelegt. Diese Zahlen machen deutlich, wie wenig verbindlich und wirksam die Konvention in vielen Staaten umgesetzt wird.
Bei der 44. Tagung hat sich der Ausschuss u. a. mit dem Bericht aus Kamerun beschäftigt. Da es in Kamerun eine ACAT gibt, die sich besonders auch für die Verbesserung der Haftbedingungen für Gefangene einsetzt, zitieren wir aus dem Bericht des Ausschusses gegen Folter - CAT. „Am vierten Bericht Kameruns lobte der CAT, dass das Land einige internationale Abkommen ratifiziert, menschenrechtsrelevante Gesetze verabschiedet und die Gefängnisverwaltung an das Justizministerium übertragen hat.
Die Ausschussmitglieder wiesen jedoch darauf hin, dass von den 23 196 Personen, die in Kamerun inhaftiert sind, sich 15.000 Personen in Untersuchungshaft befinden. CAT bemängelt auch die unzumutbaren Haftverhältnisse. Der CAT erkundigte sich auch nach den 1168 Personen, die nach Demonstrationen im Febr. 2008 festgenommen worden waren und die, Berichten zufolge, Folter ausgesetzt worden sein sollen“.
Falls wir Informationen über die Stellungnahme der Regierung Kameruns erhalten, werden wir informieren.
August Rößner
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Unterschriftenaktion zum weltweiten Moratorium gegen die Todesstrafe.
Wir danken für die große Beteiligung an dieser Unterschriftenaktion. Zwischenzeitlich gingen zahlreiche Listen in der Geschäftsstelle ein. Sie können uns auch weiterhin Unterschriftenlisten zusenden.



