ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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Entwicklungen Januar 2012

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Entwicklung zu Dringlichkeitsaktionen und Gebetsblättern Januar 2012

Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

(Václav Havel)

MEXIKO

"Der mexikanische Staat erkennt die internationale Verantwortung für die Menschenrechtsverletzungen im Fall Valentina Rosendo Cantú an." So lautete ein Teil der Entschuldigung, die der mexikanische Innenminister, Alejandro Poiré am 15. Dezember 2011 während eines öffentlichen Aktes für Valentina Rosendo Cantú verlas. Damit erfüllte der mexikanische Staat einen Teil des zu diesem Fall ergangenen Urteils des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte.
Die Anerkennung der Verantwortung durch die mexikanische Regierung ist für Valentina Rosendo Cantú ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Gerechtigkeit. Der endgültige Weg dorthin ist jedoch noch sehr weit: Die Verantwortlichen sind noch nicht ermittelt und zur Rechenschaft gezogen und in vielen weiteren ähnlichen Fällen gibt es noch keine Erfolge zu verzeichnen, darunter auch im Fall von Inés Fernández Ortega. Deshalb müssen die Bemühungen weitergehen. (Quelle ai)

SYRIEN

Int.VS 7.6.2011: Die 34-jährige Anwältin und Journalistin Razan Zaitouneh, die trotz großer Gefahren für ihr eigenes Leben über die blutige Niederschlagung der Proteste in Syrien berichtete, erhielt sowohl den Anna Politkowskaja Award 2011 als auch den Sacharowpreis 2011 des Europäischen Parlamentes. Aus Sicherheitsgründen hält sich Frau Zaitouneh an einem geheimen Ort auf.

CHINA

Chen Guangchen 7 Int. VS zwischen 2006 und 2009 - Gebetsbl. Nov. 05 und Okt. 06 Nov. 2011- DA Jan. 06 und Dez. 06 ACAT-Aktuell März und August 2011: Der blinde Menschenrechtsanwalt Chen Guangcheng und seine Familie stehen seit seiner Entlassung unter Hausarrest. Dem Hollywoodstar Christian Bale, der sich im Rahmen seiner Filmaufnahmen in China aufhielt, wurde die Möglichkeit ihn zu besuchen, verwehrt. Bereits am Eingang des Dorfes blockierten Männer in grünen Uniformen den Weg.

 


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