ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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important

Nigeria: Moses Akatugba, Folter, Todesstrafe                                  


 Hintergrundinformationen

globe

Nigeria: 128,7 Mio. Einwohner auf 923.768 km² Fläche, BSP (2004): 430 $, Bevölkerung: 434 Ethnien, 21% Hausa, 18% I(g)bo, 6% Ibibio, 21% Yoruba, 2% Tiv; Religion: 50% Muslime, 40% Christen, indigene Religionen; unabhängig seit 1960. Nigeria hat den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte sowie das Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe ratifiziert.


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Moses Akatugba wurde am 27. November 2005 im Alter von 16 Jahren auf offener Straße in seiner Heimatstadt Epkan von Soldaten festgenommen, weil er angeblich einige Handys und Kopfhörer gestohlen hatte. Man brachte ihn in eine nahegelegene Kaserne, wo er Erniedrigungen und Misshandlungen ausgesetzt war. Die Soldaten forderten ihn auf, eine Leiche zu identifizieren. Als Moses Akatugba erklärte, dass er den toten Mann nicht gekannt habe, wurde er von den Soldaten geschlagen.
Sie brachten ihn schließlich zur Polizeistation von Epkan. Dort ging Moses Akatugbas Martyrium weiter.
Seinen Angaben zufolge wurde er von Polizeibeamten mit Macheten und Schlagstöcken malträtiert.
Er wurde stundenlang mit gefesselten Armen aufgehängt. Polizisten folterten ihn mit Zangen an den Füßen und Fingern.

Nach drei Monaten in Polizeigewahrsam unterschrieb der Jugendliche zwei Geständnisse.
Im Gerichtsverfahren gegen Moses Akatugba versuchte sein Rechtsanwalt, die Foltervorwürfe gegen Soldaten und Polizisten geltend zu machen. Dennoch hat dazu bis heute keine Untersuchung stattgefunden.
Der Prozess endete mit einem Schuldspruch gegen Moses Akatugba auf Grundlage einer völlig widersprüchlichen Aussage des vermeintlichen Diebstahlopfers und eines unter Folter erpressten „Geständnisses“ von Moses Akatugba.
Der inzwischen 24-Jährige wurde im November 2013 zum Tode verurteilt. Auf welchen Vorwurf sich das Urteil genau bezieht, ist derzeit unbekannt. Klar ist aber, dass es völkerrechtswidrig ist, da der Häftling zum Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Tat noch keine 18 Jahre alt war. Die von Nigeria ratifizierte UN-Kinderrechtskonvention schreibt vor, dass für Straftaten, die von Personen vor Vollendung des achtzehnten Lebensjahres begangen worden sind, weder die Todesstrafe noch eine lebenslängliche Freiheitsstrafe ohne die Möglichkeit vorzeitiger Entlassung verhängt wird.
Moses Akatugba befindet sich nun in der Todeszelle. In der Haft bleiben ihm Kontakte zu seiner Familie weitgehend verwehrt.

Im Jahresbericht 2013 schreibt Amnesty International zu Nigeria:
„Etwa 1002 Gefangene befanden sich Ende 2012 in den Todeszellen, darunter auch Personen, die zur Tatzeit noch minderjährig gewesen waren. Viele wurden nach grob unfairen Verfahren zum Tode verurteilt oder nachdem sie bereits über zehn Jahre im Gefängnis verbracht hatten. [...] Gerichte fällten weiterhin Todesurteile.“ Weiter heißt es: „Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung von Straftatverdächtigen und Gefangenen durch Sicherheitskräfte waren auch 2012 weit verbreitet.“

Laut dem Amnesty International Jahresbericht 2012 wurden im gesamten Berichtsjahr Fälle bekannt, „bei denen die Polizei Straftatverdächtige gefoltert hatte, um von ihnen Informationen zu erpressen. Entgegen nationalen Gesetzen und dem Völkerrecht wurden unter Folter erzwungene Geständnisse vor Gericht als Beweismittel anerkannt.“

 

mai

Brieftext

Bitte schreiben Sie an den Gouverneur des nigerianischen Bundesstaates Delta und senden Sie eine Kopie an den Botschafter in Berlin. Der unterschriftsfertige Brief kann wörtlich oder inhaltlich genutzt werden – bitte bleiben Sie höflich. Die Adressen sind der Vorlage zu entnehmen (Porto 0,75 EUR). Bearbeitung innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt dieser Sendung, spätestens bis zum 31.05.2014. [Fax-Nr. der Botschaft: 030/21230212, S.E. Herrn Abdu Usman Abubakar; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]



Dr. Emmanuel Uduaghan
Governor of Delta State
Office of the Governor
Government House Asaba
Delta State
NIGERIA



Exzellenz,

in großer Sorge um den Gefangenen Herrn Moses Akatugba ersuche ich Sie um Unterstützung.
Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation ACAT-Deutschland wurde Moses Akatugba am 27. November 2005 im Alter von 16 Jahren in seiner Heimatstadt Epkan von Soldaten festgenommen.
Er wurde beschuldigt, einige Handys und Kopfhörer gestohlen zu haben.
Moses Akatugba wurde in eine Kaserne gebracht und von Soldaten aufgefordert, eine Leiche zu identifizieren. Als er erklärte, dass er den toten Mann nicht gekannt habe, haben diese ihn geschlagen.
Später wurde der Gefangene zur Polizeistation von Epkan gebracht und dort von Polizeibeamten mit Macheten, Schlagstöcken und Zangen gefoltert.
Im November 2013 wurde Moses Akatugba zum Tode verurteilt. Da er zur Zeit der ihm angelasteten Tat noch nicht 18 Jahre alt war, erfolgte die Verurteilung völkerrechtswidrig.

Exzellenz, ich appelliere an Sie, das Todesurteil unverzüglich umzuwandeln. Ebenso bitte ich Sie, die von Moses Akatugba erhobenen Foltervorwürfe von unabhängiger Seite untersuchen zu lassen.
Nach meinen Informationen hatte das Gericht bereits bei seinem ursprünglichen Schuldspruch ein unter Folter erpresstes „Geständnis“ des Gefangenen verwendet. So müsste auch die Rechtmäßigkeit dieses Urteils überprüft und erforderlichenfalls eine Neuverhandlung durchgeführt werden.
Herr Akatugba befindet sich im Todestrakt, Kontakte zu seiner Familie bleiben ihm weitgehend verwehrt. Ich bitte Sie, dem Inhaftierten uneingeschränkten Zugang zu Angehörigen, Anwälten und Ärzten zu gewähren und ihn vor weiteren Folterungen und Misshandlungen zu schützen.

Für die Aufmerksamkeit, die Sie meinem Anliegen entgegenbringen, danke ich Ihnen.
Mit hochachtungsvollem Gruß



Als Kopie mit der Bitte um Hilfe an:

S.E. Herrn Abdu Usman Abubakar
Botschaft der Bundesrepublik Nigeria
Neue Jakobstraße 4
10179 Berlin


Exzellenz,
mit unten stehendem Schreiben, das ich Ihnen als Kopie übersende, möchte ich den Gouverneur des Bundesstaates Delta auf die Situation eines Inhaftierten aufmerksam machen und darum bitten, sich dessen Schicksal anzunehmen. Sehr dankbar wäre ich Ihnen, wenn Sie mich über die in dieser Angelegenheit unternommenen Anstrengungen informieren könnten.
Hochachtungsvoll

 

Zum Download des Briefes als Word-Datei

 


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Mauretanien:

El Khadim Ould Semane u.a., drohende  Folter, „Verschwindenlassen“

                            


Hintergrundinformationen

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Mauretanien: 3,1 Mio. Einwohner auf 1.030.700 km² Fläche, BSP/Einw. 840 Dollar (2007), Bevölkerung: 81% arabisch-berberische Mauren, Schwarzafrikaner (7% Wolof, 5% Toucouleur, 3% Sarakolé, 1% Fulbe, Bambara, Soninke u.a.), Religion: 99% Muslime (Sunniten), christliche Minderheit. Mauretanien hat den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte und mit Einschränkungen das Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe ratifiziert.

 

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Die schwierige Menschenrechtslage in Mauretanien gibt ein weiteres Mal Anlass zu einer Briefaktion.

Am 23. Mai 2011 wurden 14 Häftlinge des Zentralgefängnisses in der mauretanischen Hauptstadt Nouak-chott aus ihren Zellen geholt. Seither sind sie „verschwunden“ (vgl. auch Gebetsblatt März 2014).
Bei den Häftlingen handelt es sich um El Khadim Ould Semane, Sidi Ould Sidna, Mohamed Ould Cha-barnou, Maarouf Ould Haiba, Mohamed Abdellahi Ould Ahmednah Ould Mohamed Salem, Mohamed Ould Abdou, Abderrahmane Ould Areda, Mohamed Ould Chbih, Amar Ould Mohamed Saleh, Taghi Ould Youssouf, Salem Ould Hemmod, Tiyeb Ould Saleck, Mohamed Mahmoud Ould Sebty dit Dahoud Sebty und Mohamed Khaled.
Die Männer waren unter dem Vorwurf terroristischer Vergehen festgenommen worden. Mindestens sechs von ihnen hatten Amnesty International vor ihrem „Verschwinden“ berichtet, dass sie gefoltert worden seien und keinen Zugang zu einem Rechtsbeistand, ihrer Familie oder ärztlicher Versorgung hatten.
Um 3 Uhr nachts sollen Sicherheitskräfte maskiert in das Gefängnis gekommen sein. Berichten zufolge hat-ten sie eine Liste bei sich. „Die Sicherheitskräfte kamen um 3 Uhr nachts. Ihre Gesichter waren verhüllt, und sie hatten eine Liste bei sich. Sie lasen nacheinander die Namen vor (...) und forderten die Gefangenen auf, mitzukommen. Niemand wusste warum“, sagte ein Mitgefangener. Angehörige der Militärpolizei nahmen die 14 Männer daraufhin mit.

Ohne weitere Erklärung wurden den Familienangehörigen der Männer einen Monat später deren persönliche Gegenstände ausgehändigt, darunter Matratzen, Kleidung und Bücher.
Im November 2011 erklärte der Justizminister Mauretaniens gegenüber Amnesty International, die Gefangenen seien aus „Sicherheitsgründen“ isoliert worden. Zum Aufenthaltsort der Männer äußerte er sich nicht.
Nach fast drei Jahren der Ungewissheit haben die Familien der 14 Männer vor kurzem Briefe von ihnen er-halten. Allerdings weigern sich die Behörden weiterhin, Informationen über den Verbleib der Männer und den Grund ihres „Verschwindens“ preiszugeben.
Ein Vertreter von Amnesty International hat sich kürzlich mit den Familien getroffen: „Wir konnten ihnen ihre Verzweiflung ansehen. Viele haben aus Angst um ihre Angehörigen kaum ein Wort herausgebracht.“
Bei einigen der Entführten handelte es sich um zum Tode verurteilte Gefangene, andere waren zu Haftstrafen zwischen fünf und 15 Jahren verurteilt worden.

Im Amnesty-Jahresbericht 2012 heißt es zu Mauretanien: „Nach wie vor gab es zahlreiche Berichte über Folter und andere Misshandlungen in Haftzentren [... ]. Zu den Foltermethoden gehörten Tritte, Schläge, das Aufhängen an den Armen, Fesselung in schmerzvollen Stellungen und Entzug von Schlaf und Nahrung.“
ACAT-Frankreich weist in einer Pressemeldung darauf hin, dass in den vergangenen zehn Jahren dutzende Personen, die des Terrorismus verdächtigt wurden, systematisch gefoltert worden sind. Zugleich wurden unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung zahlreiche Personen, die die Regierung in Frage stellen, verhaftet und Folter oder anderer unmenschlicher Behandlung unterworfen.



mai

Brieftext

Bitte schreiben Sie an den Staatspräsidenten der Islamischen Republik Mauretanien und senden Sie eine Kopie an den Botschafter in Berlin. Der unterschriftsfertige Brief kann wörtlich oder inhaltlich genutzt werden – bitte bleiben Sie höflich. Die Adressen sind der Vorlage zu entnehmen (Porto 0,75 EUR). Bearbeitung innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt dieser Sendung, spätestens bis zum 31.05.2014. [Fax-Nr. der Botschaft: 030/20674750, S.E. Herrn Bebbe Ould Mohamed M’Bareck; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]


S.E.M. Mohamed Ould Abdel Aziz
Président de la République
La Présidence
BP 184
Nouakchott
ISLAMISCHE REPUBLIK MAURETANIEN


Exzellenz,

gestatten Sie mir, Ihnen meine große Sorge um die Sicherheit von 14 Häftlingen des Zentralgefängnisses von Nouakchott vorzutragen, die laut Berichten der ACAT-Deutschland dem „Verschwindenlassen“ zum Opfer gefallen sind. Es handelt sich um:
El Khadim Ould Semane, Sidi Ould Sidna, Mohamed Ould Chabarnou, Maarouf Ould Haiba, Mohamed Abdellahi Ould Ahmednah Ould Mohamed Salem, Mohamed Ould Abdou, Abderrahmane Ould Areda, Mohamed Ould Chbih, Amar Ould Mohamed Saleh, Taghi Ould Youssouf, Salem Ould Hemmod, Tiyeb Ould Saleck, Mohamed Mahmoud Ould Sebty dit Dahoud Sebty und Mohamed Khaled.
Sie sollen am 23. Mai 2011 um drei Uhr nachts aus ihren Zellen geholt worden sein, als maskierte Sicherheitskräfte in das Gefängnis gekommen waren und ihre Namen von einer Liste vorgelesen hatten. Ohne Begründung sollen sie von Angehörigen der Militärpolizei verschleppt worden sein.
Die Männer waren unter dem Vorwurf terroristischer Vergehen inhaftiert worden. Mindestens sechs von ihnen hatten vor ihrem „Verschwinden“ berichtet, dass sie Folter erlitten hätten und über keinen Zugang zu einem Rechtsbeistand, ihrer Familie oder ärztlicher Versorgung verfügten.

Exzellenz, ich bitte Sie, das „Verschwinden“ der genannten Personen eingehend und unabhängig untersuchen zu lassen und ihren Aufenthalsort bekannt zu geben. Ebenfalls ersuche ich Sie, die Häftlinge wirksam vor Folter und Hinrichtungen zu schützen und ihnen Kontakte zu ihren Familien und Anwälten zu ermöglichen sowie jede erforderliche medizinische Versorgung zu garantieren.

Für die Aufmerksamkeit, die Sie meinem Anliegen entgegenbringen, danke ich Ihnen.
Mit hochachtungsvollem Gruß





Als Kopie mit der Bitte um Hilfe an:
S.E. Herrn Bebbe Ould Mohamed M’Bareck
Botschaft der Islamischen Republik Mauretanien
Kommandantenstr. 80
10117 Berlin



Exzellenz,
mit unten stehendem Schreiben, das ich Ihnen als Kopie übersende, ersuche ich den Präsidenten der Islamischen Republik Mauretanien im Falle von 14 verschleppten Häftlingen um Unterstützung.
Sehr dankbar wäre ich Ihnen, wenn Sie mich über die Aufklärung des Vorfalls und die Gründe für das „Verschwinden“ informieren könnten. Mit hochachtungsvollem Gruß

 


Zum Download des Briefes als Word-Datei

 

 


Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können


Aktion Glockenzeichen

Zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ruft die ACAT dazu auf, ein weithin hörbares akustisches Signal mit einem einminütigem Glockenläuten zu setzen und dies ggf. mit einem geistlichen Impuls zu unterstützen. Lesen Sie dazu einen Brief des Geschäftsführenden ACAT Vorstandes und einen Vorschlag für den geistlichen Impuls.

- Download des Briefes
- Download des Vorschlages

 

Menschenrechte auf dem Rückzug

Titelbild Seminar

Bei der Tagung der Katholischen Akademie Schwerte in Zusammenarbeit mit der ACAT Deutschland (14. - 16.09.2018) wird das Thema Menschenrechte in Zeiten von Populismus und Extremismus beleuchtet. Einzelheiten des Programms entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.

Seminarbericht in ACAT Aktuell 10/2018

Mitschriften der Vorträge sind jetzt hier verfügbar:

 

gebetswache2015
gebetswache web

Nächtliche Gebetswache für Folteropfer

Die ACAT-Gruppe auf der Ruhrhalbinsel hält die Gebetswache seit Jahren in 2 Kirchen (kath. und evang.) und geht zu Fuß von der einen zur anderen. Deshalb teilt sie das Thema in 2 Teile auf, betet in jeder Kirche für 5 der 10 Folteropfer und lässt jeweils einen Unterstützerbrief schreiben. Nutzen Sie den angehängten Ablauf gern auch für Ihren Gottesdienst / Ihr Gebet.
 
Weitere Informationen hier.

Erfahrungen Ruhrhalbinsel Essen hier lesen


Ein Gespür für die Unterdrückten

Die Zeitschrift "Lebenslauf" (Bundesverlag, Witten) hat den bisherigen Lebensweg von
Magdalena Marx, der sehr eng mit dem Weg der ACAT Deutschland verknüpft ist, in einem eindruckvollen Artikel nachgezeichnet.


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