ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

ACAT-intern

arrow32px

Vorstellung der ACAT: Unsere Erfahrungen mit direkten Begegnungen mit bestehenden ACAT-Gruppen oder Gruppen, die mehr über unsere Organisation erfahren möchten, haben wir immer wieder als motivierend empfunden. Gerne gehen wir auch auf andere Kirchengemeinden oder Gruppen zu, um ACAT vorzustellen. Bitte melden Sie sich in unserer Geschäftsstelle um einen Kontakt zu vereinbaren.

arrow32px

Unsere Homepage: www.acat-deutschland.de wird zur Zeit neu gestaltet. Ideen und Änderungsvorschläge bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

arrow32pxMenschenrechtspreis der Stadt Weimar
Seit 17 Jahren verleiht die Stadt Weimar am 10. Dezember, dem UN-Tag der Menschenrechte, ihren Menschenrechtspreis. 2011 erhielt diese Auszeichnung Herr Biram Dah Abeid aus Mauretanien, der sich seit 25 Jahren für die Abschaffung der Sklaverei einsetzt. Wir hatten in unserer Dringlichkeitsaktion im Dezember darauf hinge­wiesen und einen entsprechenden Brief vorbereitet.
Bei der Preisverleihung wurde der Brief von 59 Teilnehmern unterschrieben. Ich konnte bei der Preisverleihung in Weimar anwesend sein und war sehr beeindruckt von den Reden, die allgemein zu den Menschenrechten und insbesondere zur Situation in Mauretanien gehalten wurden. Rundfunk und Fernsehen sowie die Lokalpresse haben ausführlich berichtet. Wir hoffen, dass nun die Regierung in Mauretanien reagiert und sich für die mehr als 500 000 Menschen einsetzt, die noch immer unter sklavenähnlichen Bedingungen leben müssen.
Wolfgang Bentrup

Weitere Informationen finden Sie auf: http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=2957&stayInsideTree=1
Auch in der Geschäftsstelle trafen ca. 300 Briefe und einige Unterschriftenlisten ein, so dass wir an ACAT-Schweiz 400 Unterschriften weiterleiten konnten. ACAT-Schweiz wird diese den Vertretern der Mauretanischen Regierung übergeben.

arrow32pxBriefe schreiben – Hoffnung schenken Vorstandsinterventionen im Jahre 2011
Im Namen des Vorstandes schrieb Frau Katja Opitz, Hattingen,

143 Interventionen in 34 Länder. In diesem Zeitraum erfuhren wir von 38 Freilassungen.


Ägypten

1

 

Israel

2

 

Nepal

5

Aserbaidschan

2

 

Jemen

2

 

Nordkorea

1

Bahrain

13

 

Kambodscha

2

 

Philippinen

6

Bangladesch

3

 

Kamerun

1

 

Russische Föderation

7

Belarus

11

 

Kirgisistan

3

 

Simbabwe

3

Brasilien

1

 

Kuba

1

 

Sri Lanka

3

China

10

 

Libanon

1

 

Sudan

1

Gambia

3

 

Malaysia

4

 

Syrien

10

Indien

20

 

Mexiko

1

 

Türkei

4

Indonesien

1

 

Republik Moldau

3

 

Uganda

1

Iran

13

 

Myanmar

1

 

Usbekistan

2

 

 

 

 

 

 

Venezuela

1

Wir danken Katja Opitz ganz herzlich für ihre kontinuierliche Arbeit.

Sonstige Neuigkeiten:

arrow32px

Papst fordert Abschaffung der Todesstrafe
Papst Benedikt XVI. hat im Rahmen seines Besuchs im westafrikanischen Benin die Ergebnisse der Synode afrikanischer Bischöfe, die im Oktober 2009 in Rom stattfand, präsentiert. Die FIACAT begrüßt, dass der Papst mit der Unterzeichnung des Schlussdokuments der Synode „Africae munus“ (Auftrag Afrikas) zwei Erklärungen zu menschlicheren Haftbedingungen und der Abschaffung der Todesstrafe bekräftigt. So heißt es in dem Dokument: „Gefangene sind Menschen, die es trotz ihrer begangenen Verbrechen verdienen, mit Respekt und Würde behandelt zu werden.“ Ausdrücklich wird die Misshandlung von Gefangenen verurteilt. Ebenfalls bestätigt der Papst die Notwendigkeit, die Todesstrafe abzuschaffen und im Strafrechtssystem den Respekt der Menschenwürde der Gefangenen sicherzustellen. (Quelle: FIACAT)

arrow32px

Bericht über den UN-Ausschuss gegen Folter
In der Zeitschrift „Vereinte Nationen“, wird in der Ausgabe 4/11 über die 44. und 45. Tagung des Ausschusses berichtet. Inzwischen haben 147 Staaten die Anti-Folter-Konvention unterzeichnet. Die Vertragsstaaten haben sich verpflichtet regelmäßig über die Vertragserfüllung zu berichten. Derzeit stehen über 200 Berichte aus. 33 Staaten haben nicht einmal den Erstbericht vorgelegt. Diese Zahlen machen deutlich, wie wenig verbindlich und wirksam die Konvention in vielen Staaten umgesetzt wird.
Bei der 44. Tagung hat sich der Ausschuss u. a. mit dem Bericht aus Kamerun beschäftigt. Da es in Kamerun ei­ne ACAT gibt, die sich besonders auch für die Verbesserung der Haftbedingungen für Gefangene einsetzt, zitieren wir aus dem Bericht des Ausschusses gegen Folter - CAT. „Am vierten Bericht Kameruns lobte der CAT, dass das Land einige internationale Abkommen ratifiziert, menschenrechtsrelevante Gesetze verab­schiedet und die Gefängnisverwaltung an das Justizministerium übertragen hat.
Die Ausschussmitglieder wiesen jedoch darauf hin, dass von den 23 196 Personen, die in Kamerun inhaftiert sind, sich 15.000 Personen in Untersuchungshaft befinden. CAT bemängelt auch die unzumutbaren Haftverhältnisse. Der CAT erkundigte sich auch nach den 1168 Personen, die nach Demonstrationen im Febr. 2008 festgenommen worden waren und die, Berichten zufolge, Folter ausgesetzt worden sein sollen“.
Falls wir Informationen über die Stellungnahme der Regierung Kameruns erhalten, werden wir informieren.
August Rößner

arrow32px

Unterschriftenaktion zum weltweiten Moratorium gegen die Todesstrafe.
Wir danken für die große Beteiligung an dieser Unterschriftenaktion. Zwischenzeitlich gingen zahlreiche Listen in der Geschäftsstelle ein. Sie können uns auch weiterhin Unterschriftenlisten zusenden.


Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können


Ein Gespür für die Unterdrückten

Die Zeitschrift "Lebenslauf" (Bundesverlag, Witten) hat den bisherigen Lebensweg von
Magdalena Marx, der sehr eng mit dem Weg der ACAT Deutschland verknüpft ist, in einem eindruckvollen Artikel nachgezeichnet.


Filmhinweis
"Exodus - Der weite Weg"
Filmtipp

Der Film beschreibt die globale Dimension des Flüchtlings- und Migrationsthemas durch die Perspektiven der porträtierten Menschen aus vier Kontinenten über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Ende März / Anfang April in ausgewählten Kinos.

Spielplan und Trailer: hier


csm DKTM Logo RGB Datum 99c9ad5196
ACAT auf dem Katholikentag 2018 in Münster:
Wie schon sehr häufig, wird die ACAT auch in diesem Jahr wieder auf dem Katholikentag in Münster vertreten sein.

10. – 12.05.2018 auf der Kirchenmeile (Schlossplatz, Stand-Nr. HW-38). Unser Stand ist leicht über den Eingang Gerichtsstraße zu erreichen, befindet sich im Bereich „Hilfswerke und Globale Verantwortung“, Areal „Süd“ der Kirchenmeile.

11.05.2018 um 8:00 Uhr Morgengebet, Euthymia-Kapelle, Loerstraße, Stadtzentrum
Bei beiden Veranstaltungen sind Sie sehr herzlich willkommen, wir freuen uns über jeden, der seine Solidarität mit unseren Anliegen auch auf diese Weise und an diesem Ort zum Ausdruck bringt!!

Der Katholikentag findet statt vom 09. - 13.05.2018 in Münster, mehr Informationen dazu unter https://www.katholikentag.de/