ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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Kampf für Menschenrechte: Öffentlichkeit gegen die Folter

Lüdinghausen - 

Öffentlichkeit zu schaffen, kann auch eine Waffe sein. Die ACAT-Bewegung setzt diese Waffe regelmäßig ein. Die christliche Menschenrechtsorganisation schafft Öffentlichkeit, um sie gegen Regime einzusetzen, die Gefangene foltert. Koordiniert wird diese Arbeit in den Lüdinghauser Friedensräumen.

Von Werner Storksberger

Weltweit wird heute der Tag der Menschenrechte begangen. In Lüdinghausen sind sie dagegen fast täglich ein Thema. Zumindest in den Friedensräumen. Dort befindet sich das Büro der christlichen Menschenrechtsorganisation ACAT (Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter). Annegret Hutzenlaub koordiniert dort die Arbeit der Bewegung, die sich die Abschaffung der Folter zum Ziel gesetzt hat.

Wie agiert man gegen Staaten, die foltern? „Man schafft Öffentlichkeit“, lautet die kurze Antwort Annegret Hutzenlaubs. Diese Öffentlichkeit wird Monat für Monat hergestellt, indem man den Mitgliedern formulierte Briefe schreibt und die diese leiten sie als Anfrage an die jeweiligen Regierungen und deren Botschaften in Deutschland weiter. Aktueller Fall, für den sich die ACAT-Aktivisten einsetzen, ist die Inhaftierung von Robert Rother aus Unna, der in China auf seinen Prozess wartet. 500 Briefe werden monatlich von Lüdinghausen verschickt, hinzu kommen Hunderte von E-Mails, die an die Mitglieder gesendet werden. Der erste politische Gefangene, für den sich die heimischen ACAT-Aktivisten stark machten, war übrigens kein Geringerer als Nelson Mandela.  

 

Erschienen am 10.12.2013 in den Westfälischen Nachrichten


Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

Menschenrechte auf dem Rückzug

Titelbild Seminar

Bei der Tagung der Katholischen Akademie Schwerte in Zusammenarbeit mit der ACAT Deutschland (14. - 16.09.2018) wird das Thema Menschenrechte in Zeiten von Populismus und Extremismus beleuchtet. Einzelheiten des Programms entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.
Anmeldung direkt bei der Katholischen Akademie Schwerte hier.

 

gebetswache2015
gebetswache web

Nächtliche Gebetswache für Folteropfer

Die ACAT-Gruppe auf der Ruhrhalbinsel hält die Gebetswache seit Jahren in 2 Kirchen (kath. und evang.) und geht zu Fuß von der einen zur anderen. Deshalb teilt sie das Thema in 2 Teile auf, betet in jeder Kirche für 5 der 10 Folteropfer und lässt jeweils einen Unterstützerbrief schreiben. Nutzen Sie den angehängten Ablauf gern auch für Ihren Gottesdienst / Ihr Gebet.
 
Weitere Informationen hier.

Erfahrungen Ruhrhalbinsel Essen hier lesen


Ein Gespür für die Unterdrückten

Die Zeitschrift "Lebenslauf" (Bundesverlag, Witten) hat den bisherigen Lebensweg von
Magdalena Marx, der sehr eng mit dem Weg der ACAT Deutschland verknüpft ist, in einem eindruckvollen Artikel nachgezeichnet.


Filmhinweis
"Exodus - Der weite Weg"
Filmtipp

Der Film beschreibt die globale Dimension des Flüchtlings- und Migrationsthemas durch die Perspektiven der porträtierten Menschen aus vier Kontinenten über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Ende März / Anfang April in ausgewählten Kinos.

Spielplan und Trailer: hier


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