ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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Warum wird gefoltert?

Vordergründig wird gefoltert, um Geständnisse zu erlangen, zu bestrafen, einzuschüchtern. Teilweise wird Folter im Rahmen von Strafverfahren angewendet, um Straftaten aufzuklären oder zu verhindern. Häufig jedoch geht Folter einher mit politischer Verfolgung.
Das eigentliche Ziel liegt tiefer: die Persönlichkeit des Opfers zu brechen und seine Identität zu zerstören. Über das einzelne Opfer hinaus wird die Bevölkerung eingeschüchtert. Es wird Angst geschürt, sich gegen soziale oder politische Verhältnisse zu engagieren. Folter ist ein staatliches Macht- und Terrorinstrument und eine effektive Waffe gegen Demokratie.
Aber auch von oppositionellen Gruppen wird Folter praktiziert. Im Versuch, die Macht gewaltsam an sich zu reißen, üben sie Folter ebenso wie staatliche Stellen zur Einschüchterung der Bevölkerung aus.


Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

Menschenrechte auf dem Rückzug

Titelbild Seminar

Bei der Tagung der Katholischen Akademie Schwerte in Zusammenarbeit mit der ACAT Deutschland (14. - 16.09.2018) wird das Thema Menschenrechte in Zeiten von Populismus und Extremismus beleuchtet. Einzelheiten des Programms entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.
Anmeldung direkt bei der Katholischen Akademie Schwerte hier.

 

gebetswache2015
gebetswache web

Nächtliche Gebetswache für Folteropfer

Die ACAT-Gruppe auf der Ruhrhalbinsel hält die Gebetswache seit Jahren in 2 Kirchen (kath. und evang.) und geht zu Fuß von der einen zur anderen. Deshalb teilt sie das Thema in 2 Teile auf, betet in jeder Kirche für 5 der 10 Folteropfer und lässt jeweils einen Unterstützerbrief schreiben. Nutzen Sie den angehängten Ablauf gern auch für Ihren Gottesdienst / Ihr Gebet.
 
Weitere Informationen hier.

Erfahrungen Ruhrhalbinsel Essen hier lesen


Ein Gespür für die Unterdrückten

Die Zeitschrift "Lebenslauf" (Bundesverlag, Witten) hat den bisherigen Lebensweg von
Magdalena Marx, der sehr eng mit dem Weg der ACAT Deutschland verknüpft ist, in einem eindruckvollen Artikel nachgezeichnet.


Filmhinweis
"Exodus - Der weite Weg"
Filmtipp

Der Film beschreibt die globale Dimension des Flüchtlings- und Migrationsthemas durch die Perspektiven der porträtierten Menschen aus vier Kontinenten über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Ende März / Anfang April in ausgewählten Kinos.

Spielplan und Trailer: hier


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