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Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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Monatsgebet November 2012

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Gebet_Kreuz

Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

 

Denken wir an jugendliche Gefangene in MEXIKO
Am 13.September 2012 wurde ein Auto mit 6 Studenten der Hochschule im Staat Guerrero von der Polizei angehalten und durchsucht. Jesus Antonio Moreno Roman, Lucio Sandoval Molina, Jose Luis Dealmonte Diaz, Juan Andrca Escalante, Alan Francisco Alarcon Garcia und Ricardo Munoz Arzate wurden festgenommen, bis zum frühen Morgen verhört und geschlagen. Sie wurden gedrängt, den Besitz von Waffen und Kokain einzugestehen und für Fotos zu posieren. Diese Fotos dienten dazu, ihre Verhaftung zu rechtfertigen und die Studenten in den Gewahrsam der Spezialeinheit zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität in der Stadt Iguala zu bringen. Nach Folterungen haben sie erklärt, den Mord an 16 Personen, die am 10.September in der Stadt Coyuca de Catalan entdeckt worden waren, begangen zu haben. Nach diesen Geständnissen wurden sie in die Hauptstadt Mexiko gebracht, wo ein Richter eine Untersuchungshaft (genannt „arraigo“) für 40 Tage angeordnet hat, eine vorläufige Haft vor der eigentlichen Untersuchung und Anklage. Bis zum 21. September wussten ihre Familien nicht, wo sie sich befinden. Wegen der Folter haben sie nun Klage bei der Kommission für Menschenrechte eingereicht.
Information: In Mexiko wird seit der Justizreform von 2008 die „arraigo“ im Kampf gegen die Bandenkriminalität zunehmend angewendet. Die Angehörigen haben kaum Zugang zu den Gefangenen. Es wird hier gefoltert, um den Namen von Komplizen und Beweise zu erhalten.
Gebet: Guter Gott, hilf, dass in dem Verfahren gegen die 6 Studenten die Wahrheit ans Tageslicht kommt. Steh ihnen bei, dass sie nicht an den Folterungen physisch und psychisch zerbrechen.

Denken wir an ein schwerverletztes Mädchen in PAKISTAN
Im Nordwesten Pakistans wurde am 9. Oktober 2012 die 14-jährige Malala Yousufzai bei einem Anschlag auf dem Weg von ihrer Schule in Mingora nach Hause schwer verletzt. Man geht davon aus, dass die Attacke gezielt war, da einer der Bewaffneten Malala nach ihrem Namen fragte, bevor auf sie geschossen wurde. Malalas Familie wurde auch in der Vergangenheit von den Taliban bedroht. Malalas Vater hatte eine der letzten Mädchenschulen im Swat-Tal geführt und widersetzte sich damit dem Verbot der Taliban, das Mädchen den Schulbesuch untersagt. Malala setzt sich seit ihrem elften Lebensjahr dafür ein, dass Mädchen Zugang zu Bildung erhalten. Der Angriff zeigt, wie extrem gefährlich die Situation im Nordwesten Pakistans für Menschen ist, die sich für die Bildung von Frauen engagieren.
Gebet: Gott, noch herrscht Krieg und Gewalt auf dieser Welt. Durch Jesus Christus hast du uns deine Liebe gezeigt, die allen Menschen gilt. Hilf uns, dein Reich der Liebe und des Friedens mitzugestalten. Segne und behüte Malala Yousufzai.

Denken wir an einen Inhaftierten in BOSNIEN-HERZEGOWINA
In einem Lager für Ausländer in Lukavica in Bosnien begann am 6.Oktober 2012 für Ihmed El Houssine das 5. Jahr der Abschiebehaft. Der syrische Staatsbürger kam 1983 zum Medizinstudium nach Ex-Jugoslawien, trat 1992 in die Armee von Bosnien-Herzegowina ein, um die muslimischen Kräfte zu unterstützen. Er heiratete 1993 eine Bosnierin und erhielt 1994 die bosnische Staatsbürgerschaft. 2007 wurde ihm diese wieder entzogen. Grundlage hierfür war ein Gesetz, das denen, die die bosnische Staatsbürgerschaft zwischen 1992 und 2006 erhalten hatten, diese wieder aberkannt wird. Sein Asylantrag, den er daraufhin stellte, wurde abgelehnt. Im Oktober 2008 wurde er in Abschiebehaft genommen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied im Februar 2012, dass er nicht nach Syrien abgeschoben werden kann. Die bosnischen Behörden müssten ihn entweder in ein Drittland schicken oder ihn freilassen. Er wird jedoch immer noch interniert. Seine Gesundheit hat sich sehr verschlechtert.
Information: Mit Herrn Houssine sind etwa 600 weitere Personen muslimisch-arabischer Herkunft von der Abschiebehaft betroffen. Das Gesetz erlaubt nur eine Abschiebehaft von 30 Tagen, was auf 180 Tage erweitert werden kann. Praktisch wird sie unbegrenzt verlängert, wenn der Betreffende nicht mit der Abschiebung einverstanden ist.
Gebet: Guter Gott, hilf, dass die zermürbende Zeit der Abschiebehaft für Herrn Houssine, der seit fast 30 Jahren in Bosnien lebt, bald ein Ende findet und dass die bosnischen Behörden das Leid der vielen von Abschiebehaft Betroffenen sehen.

Denken wir an einen Verschwundenen im SUDAN
Omaia Abdel Latif Hassan Omaia wurde am 22. 8. 2012 in Tegmala, im Bundesstaat Südkordofan, von zwei Personen in Zivil gezwungen in einen Jeep zu steigen, als er zu einer Bushaltestelle ging, um nach Hause zu fahren. Omaia Abdel Latif Hassan Omaia ist seitdem verschwunden. Auf Nachfrage erklärte ein hoher Beamter des Militärs, dass Omaia inhaftiert sei. Er ist ohne Anklage in Haft und hat weder zu seiner Familie noch zu einem Rechtsbeistand Zugang. Er ist in Gefahr, misshandelt und gefoltert zu werden. Omaia Abdel Latif Hassan Omaia arbeitet für das Finanzministerium des Bundesstaates. Vermutlich wurde er wegen seines Einsatzes für die sudanesische Volksbefreiungsbewegung des Nordens (SPLM-N) verhaftet. Er war im Juli 2011 von den Behörden davor gewarnt worden, sich in einer bewaffneten Bewegung politisch zu engagieren. Im September 2011 wurde er schon einmal festgenommen, kam aber nach einer Woche ohne Anklage frei.
Information:Im Juni 2011 brachen im Bundesstaat Südkordofan Kampfhandlungen zwischen den sudanesischen Streitkräften und einem bewaffneten Flügel der SPLM-N aus. Seitdem nehmen die Behörden immer wieder Mitglieder und Unterstützer der SPLM-N fest.
Gebet: Gott, schütze Omaia Abdel Latif Hassan Omaia vor Misshandlung und verhilf ihm zu Gerechtigkeit. Sei ihm und der Familie nahe in dieser Zeit der Ungewissheit und Trennung.

Denken wir an bedrohte und benachteiligte Christen in TURKMENISTAN
Am 21. September drangen Polizei und Regierungsbeamte in die Path of Faith-Kirche und in das Heim der Familie des Baptistenführers Shirmedowin Dashoguz ein. Die christlichen Bücher wurden beschlagnahmt, der 77-jährige Pastor aus dem Haus gezerrt und seine Frau geschlagen. Zehn Gemeindemitglieder und der Pastor wurden abgeführt und von einem Richter und Polizeiinspektor verhört. Ihnen wurde vorgeworfen, dass sie nicht zu einer registrierten Kirche gehören. Der Pastor hatte schon 2005 und 2008 einen Antrag zur Registrierung gestellt und wurde jedes Mal wegen angeblicher Fehler zurückgewiesen. Ein dritter Antrag läuft. Dennoch wurde nun allen Gemeindemitgliedern eine Strafe von 260 $ auferlegt, etwa ein Lohn für zwei Monate. Die Angelegenheit wurde nun der OSZE vorgelegt.
Information: Turkmenische Behörden verstoßen weiterhin gegen Religionsfreiheit. Nicht nur Christen, sondern auch Muslime leiden unter der Willkür. Pilgerreisen nach Mekka werden stark eingeschränkt und für Tausende nur ein Flugzeug bewilligt.
Gebet: Gott, hilf den Menschen in Turkmenistan auch weiterhin die Stimme deines befreienden Evangeliums zu hören und dein Wort als die Wahrheit erfahren, die frei macht von Ängsten und zum Leben in deinem Geist ermutigt.

Denken wir an zu Unrecht verurteilte Menschen in VIETNAM
Am 24. September 2012 verurteilte ein Gericht in Ho-Chi-Minh-Stadt die Blogger Herrn Nguyen Hoang Hai, Frau Ta Phong Tan und Herrn Phan Thanh Hai wegen angeblicher “Propaganda gegen den Staat“ zu jeweils zwölf, zehn und vier Jahren Haft. Freunde und Familienangehörige wurden inhaftiert und bedroht, um ihre Anwesenheit bei der Verhandlung zu verhindern. Nguyen Hoang Hai, auch als Dieu Cay (“das Sprachrohr der Kleinbauern“) bekannt, ist Mitbegründer des Vereins freier Journalisten im Jahr 2007. Gemeinsam mit Ta Phong Tan und Phan Thanh Hai war er ein Wegbereiter bei der Aufdeckung von Korruption und der Verteidigung der Menschenrechte in Vietnam.
Gebet: Gott, wir erbitten deine Hilfe für Nguyen Hoang Hai, Ta Phong Tan und Phan Thanh Hai, damit sie die unmenschlich harten Strafen ohne Schaden an Leib und Seele überstehen. Gib ihnen dazu Kraft von deiner Kraft.

Denken wir an einen verschwundenen Anwalt in ÄQUATORIALGUINEA
Von dem bekannten Rechtsanwalt und Menschenrechtsverteidiger Fabián Nsue Nguema fehlt seit dem 22. Oktober 2012 jede Spur. Es wird befürchtet, dass seine Sicherheit in Gefahr ist. Der Anwalt hatte eine Woche lang versucht, eine Genehmigung für den Besuch eines Mandanten zu bekommen, der festgenommen wurde und seit dem 16. Oktober 2012 im Gefängnis Black Beach inhaftiert ist. Am 22. Oktober erhielt er telefonisch die Erlaubnis, musste aber zwei Stunden auf den Verwalter warten. Um 16 Uhr teilte er telefonisch seiner Frau mit, dass der Gefängnisverwalter eingetroffen sei. Seither gibt es kein Lebenszeichen von ihm. Im Gefängnis teilte man seiner Frau mit, dass er nicht da sei, obwohl sie seinen Wagen vor dem Gebäude stehen sah. Fabián Nsue Nguema, Mitglied einer Menschenrechtspartei, wird seit Jahren bedroht und schikaniert, weil er gewaltlose politische Gefangene verteidigt.
Gebet: Gott, bleibe du bei Fabián Nsue Nguema, wo er auch ist. Gib ihm Kraft von deiner Kraft, damit er Mut und Hoffnung nicht verliert.

Denken wir an einen politischen Gefangenen in BELARUS
Dem Aktivisten und Sprecher der oppositionellen Jugendbewegung “Jugendfront“, Zmitser Dashkevich, wird in einer Strafkolonie in Mazyr, im Südwesten von Belarus, mit Vergewaltigung und Folter gedroht. Am 18. Dezember 2010, am Tag vor der Wahl wurde er verhaftet und im Mai 2011 zu zwei Jahren Gefängnis wegen “Rowdytum“ verurteilt. Am 28. August 2012 wurde er wegen angeblichen Verstoßes gegen Gefängnisregeln in die Strafkolonie verlegt. Dort darf er keine Besuche von seinen Familienangehörigen und keine Lebensmittelsendungen erhalten. Seinem Anwalt, der ihn am 26. September besuchen durfte, teilte er mit, dass er verbalen Angriffen und Morddrohungen ausgesetzt sei und die Gefängnisverwaltung ihm mit Folter und psychiatrischer Zwangsbehandlung und Vergewaltigung durch Mitgefangene drohe. In dem Gefängnis, in dem er zunächst inhaftiert war, musste er wegen “Ungehorsam“ die meiste Zeit in einer Strafzelle verbringen, wo es im Winter bis zu – 15° kalt ist und wo es keine Bettwäsche gibt.
Gebet: Gott, dein Wesen ist Liebe und dein Zeichen Gnade. Du nur kannst den Folterern Vergebung schenken. Wende in deiner Güte ihr Herz zu dir, damit sich die Welt wandelt. Wir vertrauen Zmitser Dashkevich deiner Liebe an. Mögen seine Leiden ein Ende nehmen. Möge er in deiner Gegenwart Zuflucht und Halt finden.

Denken wir an einen inhaftierten Menschenrechtler in KIRGISTAN
Ohne Haftbefehl hat die Polizei Farkhodkhon Mukhtorov am 14.September 2012 willkürlich verhaftet und geschlagen. Seine Wohnung wurde durchsucht, sein Eigentum (Dokumente, Computer) beschlagnahmt. Im Polizeigewahrsam wurde ihm gedroht, ihn nach Usbekistan, seinem Heimatland, abzuschieben, wo ihm Folter droht. Er wurde schließlich noch am selben Tag auf Grund der Intervention einer Menschenrechtsorganisation freigelassen. Das Innenministerium teilte ihm am 21. September mit, dass sein Besitz dem nationalen Sicherheitsdienst übergeben worden sei und dass er künftig als „Terrorist“ und „Extremist“ gelte.Er war 2009 in Usbekistan wegen seiner Kritik an einem ungerechten Gerichtsurteil inhaftiert worden und hatte 16 Monate im Gefängnis verbracht, wo er auch gefoltert wurde. Anlässlich eines Besuchs von Hillary Clinton wurde er 2010 freigelassen. Er floh nach Kirgistan und stellte einen Asylantrag bei dem Kommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge. Nun befürchtet er nach Usbekistan abgeschoben zu werden, bevor ein Bescheid für seinen Asylantrag erfolgt.
Gebet: Guter Gott, steh Herrn Mukhtorov bei, dass er in seiner ungesicherten Situation als Flüchtling nicht noch zusätzlich eine Bedrohung seiner Existenz durch willkürliche Anschuldigungen erfährt. Hilf, dass in den beiden Ländern des postsowjetischen Systems, Rechtssicherheit einkehrt.

Denken wir an bedrohte Menschenrechtler in PERU
Am 4. und 8. Oktober 2012 erhielten die Menschenrechtsverteidigerin Rosario Huayanca Zapata und der Geistliche José Manuel Miranda Azpiroz in der peruanischen Provinz Ica mehrere Morddrohungen. Verwandte erhielten wiederholt Anrufe mit Drohungen, z.B. “"Richte Rosario Huayanca Zapata aus, dass der Tod angerufen hat". Weiterhin wurde ein Umschlag mit vier Gewehrkugeln und einer schriftlichen Morddrohung im Büro der Menschenrechtsorganisation, bei der beide sich engagieren, gefunden. Der Umschlag war an Rosario und José adressiert.
Vermutlich stehen die Drohungen im Zusammenhang mit ihrer Menschenrechtsarbeit. Rosario Huayanca Zapata und José Manuel Miranda Azpiroz erstatteten Anzeige und baten um entsprechende Schutzmaßnahmen. Da die Täter der Drohungen nicht festgestellt werden konnten, verweigert die Polizei jedoch Schutzmaßnahmen.
Gebet: Gott, Danke, für den Einsatz für die Rechte anderer von Rosario Huayanca Zapata und José Manuel Miranda Azpiroz. Gib ihnen weiterhin Kraft für ihre wichtige Arbeit und schütze ihr Leben.

Denken wir an zwei von Haftstrafen bedrohte Menschen in BAHRAIN
Zwei führende Mitglieder der bahrainischen Lehrergewerkschaft, Frau Jalila al Salman und Herr Mahdi Issa Mahdi Abu Dheeb, wurden 2011 verhaftet und vor ein Militärgericht gestellt, nachdem sie zu einem Lehrerstreik aufgerufen hatten, um die Forderung nach Reformen in Bahrain zu unterstützen. Sie wurden in Isolationshaft gehalten, gefoltert und dazu gezwungen, “Geständnisse“ zu unterschreiben. Gegen die mehrjährigen Haftstrafen hatten sie Berufung eingelegt. Jetzt hat das Berufungsgericht am 21.Oktober 2012 die Haftstrafen bestätigt, jedoch die Haftzeit reduziert. In einer Videobotschaft beschreibt Jalila die Misshandlungen und Folter während der Inhaftierung und bittet die internationale Gemeinschaft dringend um Hilfe.
Gebet: Gott, deine Liebe gilt auch denen, die sich von dir abgewandt haben, den Folterern. Zeige ihnen deinen Weg der Liebe. Dir befehlen wir Jalila und Mahdi an. Mögen ihre Leiden ein Ende nehmen und ihre Befreiung nahen.

 

Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können


Freilassungen 2017

Die Zusammenstellung der Freilassungen 2017 erfüllt uns wieder mit großer Dankbarkeit und zeigt uns andererseits wie wichtig es ist, in unserer Arbeit und im Gebet nicht nachzulassen.


ACAT Jugendflyer

Der neue ACAT-Jugendflyer ist ab sofort zum Download verfügbar.


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ACAT auf dem Katholikentag 2018 in Münster:

Wie schon sehr häufig, wird die ACAT auch in diesem Jahr wieder auf dem Katholikentag in Münster vertreten sein. Einmal mit einem Stand auf der Kirchenmeile und zum anderen mit einem Morgengebet am 11.05. Weitere Einzelheiten zum Auftritt der ACAT werden in Laufe der nächsten Wochen bekannt und entsprechend kommuniziert. Auf jeden Fall freuen wir uns jetzt schon auf Ihren Besuch!

Der Katholikentag findet statt vom 09. - 13.05.2018 in Münster, mehr Informationen dazu unter https://www.katholikentag.de/