ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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Gebet_Kreuz

Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

 

Denken wir an drei Gefangene in Usbekistan
Der Menschenrechtler Ganikhon Mamatkhanov sollte im März 2014 nach 5 Jahren Gefängnishaft freigelassen werden. Die Gefängnisleitung hat ihn jedoch in Einzelhaft verlegt und seine Strafe um 3 weitere Jahre verlängert mit der Begründung, er habe gegen die Gefängnisregeln verstoßen, weil er 3 mal ohne Erlaubnis zur Toilette gegangen sei. Ebenso wurde die Haft für Isroiljon Kholdorov, Menschenrechtler aus Andijan, mindestens bis 2015 verlängert. Er wurde 2007 inhaftiert, weil er Informationen über die Massengräber, die nach einem Massaker in Andijan angelegt worden waren, an internationale Medien weitergegeben hat. Begründet wurde seine Haftverlängerung damit, dass er nicht aufstand, wenn er gerufen wurde, oder dass er sich weigerte, der Aufforderung eines Wärters nachzukommen, einen Gegenstand aufzuheben. Der Gesundheitszustand des Journalisten Solisjon Abdenakhmanov, seit 6 Jahren in Haft, ist besorgniserregend. Nach Aussage eines Angehörigen, der ihn im Gefängnis von Quarski besuchen konnte, wirkt er sehr krank. Er werde nicht mehr geschlagen oder gefoltert, aber er leide an den psychischen und physischen Folgen der ihm im Gefängnis von Navoi zugefügten Peinigungen, vor allem leide er an einem Darmgeschwür. Er wurde kürzlich in Einzelhaft verlegt. Eine Einweisung ins Gefängniskrankenhaus wurde ihm verweigert.
Gebet: Guter Gott, gib den drei Gefangenen, die der Willkür des Gefängnispersonals ausgesetzt sind, Kraft und Mut. Wandle die Herzen der Verantwortlichen, dass sie ihre Macht nicht missbrauchen und in den Gefangenen ihre Mitbrüder sehen.

Denken wir an inhaftierte Menschenrechtsverteidiger in ASERBAIDSCHAN
Gegen Intigam Aliev, einen prominenten Menschenrechts-verteidiger, ist auf der Grundlage konstruierter Anklagen eine dreimonatige Untersuchungshaft angeordnet worden. Er wurde am 8. August von der Generalstaatsanwaltschaft vorgeladen, um als Zeuge in einem Verfahren gegen mehrere NGOs auszusagen. Später am selben Tag wurde er selbst in Haft genommen, während die Polizei seine Wohnung und sein Büro durchsuchte und unter anderem Laptops und Dokumente über seine Arbeit als Menschenrechtsverteidiger konfiszierte. Intigam Aliev ist einer der wenigen Menschenrechtler in Aserbaidschan, die als Rechtsbeistände Menschen vertreten, die politisch verfolgt werden. Einige dieser Fälle hat er vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gebracht.
Gebet: Herr, wir sind dankbar für die wichtige Arbeit, die Intigam Aliev und weitere Menschenrechtsverteidiger in Aserbeidschan für die Rechte anderer leisten. Bewahre ihre Gesundheit und schenke ihnen Freiheit.

(Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Briefaktion!)

Denken wir an einen zum Tode verurteilten Mann in NIGERIA
Moses Akatugba wurde am 27. November 2005 auf offener Straße von Soldaten in seiner Heimatstadt Ekpan festgenommen, weil er einige Handys und Headsets gestohlen haben soll. Sowohl in der nahegelegenen Kaserne wie auch auf der Polizeistation war er Erniedrigungen und Misshandlungen ausgesetzt. Er wurde mit Schlagstöcken und Macheten geschlagen und stundenlang mit gefesselten Armen aufgehängt. Die Polizeibeamten rissen ihm mit Zangen Fuß- und Fingernägel heraus. Nach drei Monaten des Martyriums unterschrieb der damals 16-jährige Jugendliche zwei Geständnisse. Im Prozess wurde er auf Grundlage der völlig widersprüchlichen  Aussage des vermeintlichen Diebstahlsopfers und der unter Folter erpressten Geständnisse im November 2013 zum Tode verurteilt, obwohl Moses Akatugba zur Tatzeit noch nicht 18 Jahre alt war. Seither sitzt er in der Todeszelle und hat kaum Kontakt zu seiner Familie. Die Foltervorwürfe gegen Soldaten und Polizisten, obwohl vom Anwalt im Gerichtsverfahren vorgebracht, wurden bis heute nicht untersucht (vgl. Briefaktion 09/14).
Gebet: Gott, wir bitten dich für Moses Akatugba. Sei bei ihm in der Todeszelle. Deine Nähe und Liebe möge ihm Trost schenken und die Hoffnung auf Befreiung in ihm stärken. Erbarme dich der Folterer und hilf ihnen, dass sie wieder zu dir finden.

Denken wir an einen verfolgten Menschenrechtler in BURUNDI
Am 15.Mai 2015 wurde Herr Pierre Claver Mbonimpa, Präsident der Menschenrechtsorganisation von Burundi, vom nationalen Sicherheitsdienst verhaftet und in die Untersuchungshaft von Bujumbura gebracht. Er wurde am 16.Mai von einem Untersuchungsrichter beschuldigt, gemäß Artikel 579 und 602 des burundischen Strafrechts zum Ungehorsam gegen die Staatsgewalt aufgefordert zu haben, und zwar durch seine Äußerungen im Rundfunk am 6.Mai 2014, in denen er die Existenz von militärischen Übungslagern für Jugendliche aus Burundi im Osten der Demokratischen Republik Kongo angeprangert  und behauptet hatte, er habe auch Beweise für die Existenz dieser Lager. Obwohl sein Anwalt bei der 1.Anhörung vor Gericht am  4.Juli darauf hingewiesen hat, dass Herr Mbonimpa bereits 66 Jahre alt und an Diabetes erkrankt sei, hat das Gericht am 8.Juli die Fortdauer der Haft verfügt. Hintergrund dieser Vorgänge sind die Untersuchungen von Herrn Mbonimpa über die Militarisierung von Jugendlichen, die sich in der Jugendliga der Regierungspartei zusammengeschlossen haben und für 27 gewaltsame Übergriffe auf Mitglieder der Opposition verantwortlich sind. Diese Jugendliga hat den Charakter einer Miliz, muss sich nicht vor Ordnungskräften verantworten und bleibt straffrei.
Gebet: Guter Gott, hilf, dass Herr Mbonimpa bald wieder freigelassen wird und seine Arbeit als Menschenrechtler weiterführen kann. Hilf, dass die Jugendlichen nicht in gewaltsamen Auseinandersetzungen um politische Konflikte missbraucht werden.

Denken wir an zwei junge Inhaftierte in INDONESIEN
Der 16-jährige Schüler Robert Yelemaken und der 21-jährige Student Oni Wea sind Mitglieder des Nationalen Komitees von West-Papua, einer Organisation, die sich auf friedliche Weise für die Unabhängigkeit der Region von Indonesien einsetzt. Die beiden wurden am 8. August in Manokwari festgenommen, weil sie Graffiti gesprüht hatten, mit denen sie unter anderem zu einem Referendum zur Abstimmung über die Unabhängigkeit von Papua aufforderten. Sie sollen in der Haft geschlagen und misshandelt worden sein. So hat man sie z.B. dazu gezwungen, sich in einem Abflusskanal mit dreckigem Wasser zu wälzen und sie mit Farbe übergossen. Berichten zufolge haben sie Schwellungen im Gesicht, blutende Lippen und Schmerzen in der Brust.
Gebet: Himmlischer Vater, schenke Barmherzigkeit und Umkehr bei den Verantwortlichen in Indonesien. Lass die beiden jungen Männer in der Haft deine Gegenwart spüren.

Denken wir an einen schwerkranken Gefangenen in KOLUMBIEN
Der Gefangene Herr Jesus Miguel Velandia Leon, 52 Jahre, ehemals Bauer, wegen Rebellion und Mord verurteilt, obwohl er seine Unschuld beteuert hat, leidet seit 2 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sein Gesundheitszustand hat sich sehr verschlechtert. Er hat heftige Rückenschmerzen, kann deswegen weder stehen noch sitzen. Im Widerspruch zu dieser Realität hat der Gefängnisarzt im Juni eine Verbesserung seiner Beschwerden diagnostiziert, ohne Röntgenaufnahmen gemacht zu haben. Diese Diagnose erlaubt es der Gefängnisleitung, eine Verlegung ins Krankenhaus abzulehnen. Auch eine Entlassung aus humanitären Gründen nach Hause wird nicht gewährt. Immer wieder sterben politische Gefangene in kolumbianischen Gefängnissen, weil ihnen medizinische Versorgung versagt wird.
Gebet: Guter Gott, gib, dass Herr Leon medizinische Hilfe und Linderung seiner Schmerzen erfährt. Wir bitten Dich auch, dass die Gefängnisleitung ihm ein menschenwürdiges Sterben in der Nähe seiner Angehörigen gewährt.

Denken wir an ein christliches Mädchen in PAKISTAN
Das 12-jährige christliche Mädchen Muqadas Masih, die in Lahore als Hausmädchen bei einer muslimischen Familie arbeitet, befand sich am 2. August 2014 mit ihrer älteren Schwester auf dem Heimweg. Zwei muslimischen Männern und drei Frauen überfielen sie und verschleppten Muqadas. Sie wurde in eine nahegelegene Schule gebracht, wo sie von den beiden Männern Ashraf alias Achi und Ghaffor alias Paida vergewaltigt wurde. Danach wurde sie wieder freigelassen. Die Familie erstattete Anzeige. Die Täter wurden festgenommen, einer aber gegen Kaution freigelassen. Der christliche Anwalt, Sardar Mushtaq Gill, der die Nichtregierungsorganisation LEAD leitet und der Rechtsbeistand der Familie ist, betont, dass alles getan werde, damit diese Tat nicht unbestraft bleibt. Er berichtet, dass Vergewaltigungen an Mädchen von religiösen Minderheiten, die oft arm und wehrlos sind, als Instrument der Macht betrachtet werden.
Gebet: Herr, mit deiner barmherzigen Güte bist du bei Muqadas. Deine Nähe und Liebe können ihre verletzte Seele heilen. Erbarme dich der Täter.

Denken wir an gefolterte Jugendliche in NEPAL
Vier unbekannte Polizisten haben am 3. August 2014 zwei Jugendliche, den 17 Jahre alten Bijay Khadka und den16-jährigen Govinda Malla, wegen angeblichen Diebstahl in Dhodhari, Bardiya Distrikt, festgenommen und zur dortigen Polizeistation gebracht. Durch Folter sollten sie zum Geständnis gezwungen werden. Sie wurden in einen Raum gebracht und mit Stöcken am ganzen Körper geschlagen,  auch am Kopf, im Gesicht und auf den Fußsohlen. Dann wurden sie nach draußen gebracht und gezwungen, auf dem Kies auf Knien und Ellbogen zu kriechen. Wieder im Gebäude wurden sie weiter gefoltert wie zuvor. Danach brachten die Polizisten sie zur Distriktpolizeistation. Andere unbekannte Polizisten verhörten sie wegen anderer Diebstähle. Wieder wurden sie brutal gefoltert, um Geständnisse zu erzwingen. In der zweiten Augustwoche konnten sie vor dem Staatsanwalt über die Folterungen berichten, deren Spuren an den Narben zu sehen waren. Die Asiatische Menschenrechtskommission “Asian Human Rights Commission“ forderte die Regierung auf, sofort gegen die Polizeifolter vorzugehen und die Opfer zu schützen.
Gebet: Gott, wir bitten dich, gib dass Bijay Khadka und Govinda Malla von den Verletzungen an Körper und Seele geheilt werden. Wir bitten für die Folterer. Wende sie zu dir, damit sie an Geist und Seele Heilung finden.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                

Denken wir an einen Gefangenen in ÄQUATORIALGUINEA
Herr Roberto Berardi, 49 Jahre, italienischer Geschäftsmann, ist seit Januar 2013 im Gefängnis von Bata in Äquatorialguinea inhaftiert. Er war der Geschäftspartner von Teodorin, dem Sohn des Präsidenten, mit dem er 2011 die Gesellschaft Eloba Construction SA gegründet hatte. Er wurde inhaftiert, nachdem er Teodorin gebeten hatte, anormale Banküberweisungen von dem Geschäftskonto in die USA zu erklären. Dort war Teodorin in einen Zivilprozess wegen Geldwäsche angeklagt. Herr Berardi wurde nach seiner Festnahme beschuldigt, Gelder der Gesellschaft Eloba gestohlen zu haben. In der Gefangenschaft wurde Herrn Berardi jede medizinische Versorgung untersagt, ebenso der Kontakt zu einem Anwalt oder zu seiner Familie. Nachdem ihn ein Vertreter der italienischen Botschaft besucht hatte, wurde er 2 Monate lang in Einzelhaft in einer von Ungeziefer verseuchten Zelle bei 40 Grad eingesperrt und mehrfach von den Wärtern geschlagen. Seine Gesundheit hat stark gelitten. Ein Medikament, das ihm im Juni 2014 ein Arzt gegen ein Lungenemphysem und Typhusfieber verordnet hat, wurde ihm nicht beschafft. Herr Berardi wurde im August 2014, ohne dass Beweise vorgelegen hätten, zu 2 Jahren und 4 Monaten Gefängnis verurteilt.
Gebet: Guter Gott, gib Herrn Berardi angesichts der harten Haftbedingungen Kraft und Lebensmut. Hilf, dass ihm nicht länger eine medizinische Behandlung vorenthalten wird. Wandle die Herzen der Verantwortlichen, dass sie ihm einen fairen Prozess ermöglichen.

Denken wir an einen von Folter bedrohten Mann in THAILAND
Der 26-jährige Bauarbeiter Yongyuth Boondee fiel vermutlich dem „Verschwindenlassen“ zum Opfer. Er wurde Ende Juli in der Stadt Chiang Mai festgenommen. Er soll einem Netzwerk innerhalb der Nationalen Demokratischen Allianz gegen Diktatur (UDD) angehören. Die Polizeibehörden verweigerten anfangs Aussagen über seinen Aufenthaltsort. Später sagten sie, er sei auf Kaution freigelassen worden. Das Militär behauptet jedoch, er befinde sich zurzeit freiwillig und zu seiner eigenen Sicherheit in Militärgewahrsam. Weder seiner Familie noch einem Rechtsbeistand wurde bisher Zugang zu ihm gewährt. Sein Aufenthaltsort ist unbekannt. Er ist in Gefahr, gefoltert zu werden.
Gebet: Gott, schütze das Leben von Yongyuth Bondee und schenke ihm Kraft. Sei mit deiner Kraft auch bei seiner Familie, die die Ungewissheit über seinen Aufenthalt und seinen Zustand zu ertragen hat.

Denken wir an zwei misshandelte Gefangene in CHINA
Das Ehepaar Zhang Xiaoyu und Xu Youchen setzt sich für Menschenrechte ein, indem sie für Betroffene bei den Behörden immer wieder Entschädigungen für durch die Regierung erfahrenes Unrecht einfordern. Am 17. Juli wurden sie von der Polizei in Peking festgenommen wegen des Verwurfs, einen Polizisten getötet zu haben. Laut eigener Aussage haben sie mit dem Mord des Polizisten nichts zu tun. Vier Rechtsbeistände konnten zu Beginn der Haft die Gefangenen einmal sehen. Diese sagen aus, schwer misshandelt worden zu sein. Zhang Xiaoyu ist dadurch fast vollständig erblindet, und Xu Youchen hat ernste Verletzungen im Gesicht. Ihre Rechtsanwälte wurden am 30. Juli von unbekannten Männern vor der Haftanstalt zusammengeschlagen. Die Leiche des Polizisten, der von dem Paar getötet worden sein soll, wurde bereits am 21. Juli eingeäschert. Dies macht eine erneute Untersuchung der Todesumstände unmöglich. Zhang Xiaoyu und Xu Youchen dürfen keinen Besuch empfangen und stehen in Gefahr, gefoltert zu werden.
Gebet: Guter Gott, sei Zhang Xiaoyu und Xu Youchen nahe. Schütze sie vor weiterer Folter und Misshandlung. Wir erhoffen ihre Freilassung.

 

 


Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können


Ein Gespür für die Unterdrückten

Die Zeitschrift "Lebenslauf" (Bundesverlag, Witten) hat den bisherigen Lebensweg von
Magdalena Marx, der sehr eng mit dem Weg der ACAT Deutschland verknüpft ist, in einem eindruckvollen Artikel nachgezeichnet.


Filmhinweis
"Exodus - Der weite Weg"
Filmtipp

Der Film beschreibt die globale Dimension des Flüchtlings- und Migrationsthemas durch die Perspektiven der porträtierten Menschen aus vier Kontinenten über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Ende März / Anfang April in ausgewählten Kinos.

Spielplan und Trailer: hier


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ACAT auf dem Katholikentag 2018 in Münster:
Wie schon sehr häufig, wird die ACAT auch in diesem Jahr wieder auf dem Katholikentag in Münster vertreten sein.

10. – 12.05.2018 auf der Kirchenmeile (Schlossplatz, Stand-Nr. HW-38). Unser Stand ist leicht über den Eingang Gerichtsstraße zu erreichen, befindet sich im Bereich „Hilfswerke und Globale Verantwortung“, Areal „Süd“ der Kirchenmeile.

11.05.2018 um 8:00 Uhr Morgengebet, Euthymia-Kapelle, Loerstraße, Stadtzentrum
Bei beiden Veranstaltungen sind Sie sehr herzlich willkommen, wir freuen uns über jeden, der seine Solidarität mit unseren Anliegen auch auf diese Weise und an diesem Ort zum Ausdruck bringt!!

Der Katholikentag findet statt vom 09. - 13.05.2018 in Münster, mehr Informationen dazu unter https://www.katholikentag.de/