ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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Rahmenbedingungen, die Folter fördern

Folter wird u.a. begünstigt durch:

  • Diktaturen, die jede Opposition ablehnen,

  • Haft ohne Kontakt zu Außenwelt (Incommunicado-Haft), v.a. bei Dauer über mehrere Tage oder Wochen,

  • Unfaire Prozesse, in denen unter Folter erpresste Geständnisse als Beweismittel anerkannt werden,

  • Straflosigkeit bis hin zur offiziellen Gewährung der Immunität für Folterer,

  • mangelhafte Ausbildung der Sicherheitskräfte, Ausbildung zur Folter,

  • Erziehung/Ausbildung zu absolutem Gehorsam, strikte Hierarchien, in denen Befehle nicht hinterfragt oder diskutiert werden (dürfen),

  • "Entmenschlichung" der Opfer, wobei der Öffentlichkeit suggeriert wird, die Opfer seien gefährliche oder grausame Feinde; die Folter geschehe als "kleineres Übel" zum Wohle des Volkes.


    Die Folterer sind - häufig - rangniedrige Angehörige von Polizei, Armee, Geheimdiensten oder paramilitärischen Gruppen - ganz normale Menschen, die unter besonderen Bedingungen zu Folterern werden.

    Denkt an die Gefangenen,
    als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
    Denkt an die Misshandelten,
    als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

    Hebr. 13,3

    Was Sie tun können


    Aktion Glockenzeichen

    Zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ruft die ACAT dazu auf, ein weithin hörbares akustisches Signal mit einem einminütigem Glockenläuten zu setzen und dies ggf. mit einem geistlichen Impuls zu unterstützen. Lesen Sie dazu einen Brief des Geschäftsführenden ACAT Vorstandes und einen Vorschlag für den geistlichen Impuls.

    - Download des Briefes
    - Download des Vorschlages

     

    Menschenrechte auf dem Rückzug

    Titelbild Seminar

    Bei der Tagung der Katholischen Akademie Schwerte in Zusammenarbeit mit der ACAT Deutschland (14. - 16.09.2018) wird das Thema Menschenrechte in Zeiten von Populismus und Extremismus beleuchtet. Einzelheiten des Programms entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.

    Seminarbericht in ACAT Aktuell 10/2018

    Mitschriften der Vorträge sind jetzt hier verfügbar:

     

    gebetswache2015
    gebetswache web

    Nächtliche Gebetswache für Folteropfer

    Die ACAT-Gruppe auf der Ruhrhalbinsel hält die Gebetswache seit Jahren in 2 Kirchen (kath. und evang.) und geht zu Fuß von der einen zur anderen. Deshalb teilt sie das Thema in 2 Teile auf, betet in jeder Kirche für 5 der 10 Folteropfer und lässt jeweils einen Unterstützerbrief schreiben. Nutzen Sie den angehängten Ablauf gern auch für Ihren Gottesdienst / Ihr Gebet.
     
    Weitere Informationen hier.

    Erfahrungen Ruhrhalbinsel Essen hier lesen


    Ein Gespür für die Unterdrückten

    Die Zeitschrift "Lebenslauf" (Bundesverlag, Witten) hat den bisherigen Lebensweg von
    Magdalena Marx, der sehr eng mit dem Weg der ACAT Deutschland verknüpft ist, in einem eindruckvollen Artikel nachgezeichnet.


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