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Gründe gegen die Todesstrafe

Laut Amnesty International wurden im Jahr 2000 mehr als 1400 Gefangene in 28 verschiedenen Ländern hingerichtet und über 3000 Menschen in 65 Ländern zum Tode verurteilt. An oberster Stelle stehen China (mind. 1000 Hinrichtungen), Saudi Arabien (123 Hinrichtungen), die USA (85 Hinrichtungen) und Iran (mind. 75 Hinrichtungen). Diese Zahlen berücksichtigen nur die bekannten Fälle von Hinrichtungen und Todesurteilen. Die Dunkelziffer liegt vermutlich weit höher.

  • Die Todesstrafe ist eine flagrante Verletzung des Grundrechts auf Leben.

  • Die Todesstrafe ist das Instrument der Diktaturen und die Schande der Demokratien.

  • Die Todesstrafe hat, das zeigen alle Studien, keinerlei abschreckende Wirkung.

  • Die Todesstrafe ist, einmal vollzogen, nicht rückgängig zu machen: die unschuldig Hingerichteten - und solche Fälle gibt es - werden nicht wieder zum Leben erwachen.

  • Die Todesstrafe wird zu häufig in der Folge eines unfairen oder sogar manipulierten Prozesses ausgesprochen.

  • Die Todesstrafe wird in erster Linie über Angehörige von Minderheiten, über Arme oder Oppositionelle ausgesprochen.

  • Die Todesstrafe ist kein legitimes Verteidigungsmittel: sie erlaubt es dem Staat, kaltblütig eine Person zu töten, die, da bereits inhaftiert, keinen Schaden mehr anrichten kann.

  • Die Todesstrafe legitimiert den Rückgriff auf Gewalt als Mittel zur Lösung der Widersprüche innerhalb unserer Gesellschaften, ohne die Ursachen der Kriminalität anzugehen.

    Aus diesen und zahlreichen weiteren Gründen sind weltweit Schritte zur Abschaffung der Todesstrafe in Gang. Bis heute haben weltweit mehr als die Hälfte aller Länder (108 Länder) die Todesstrafe in ihrer Gesetzgebung oder in der Praxis abgeschafft. In Europa beispielsweise ist die Todesstrafe überall abgeschafft, und die Kriminalität ist seither nicht gestiegen. Doch in anderen Regionen der Welt ist diesbezüglich noch viel Arbeit zu leisten. In 87 Länder wird die Todesstrafe immer noch angewandt.